Paul Tillich

Referred to in

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Atheism(Author )
Published19 Aug 2026
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Atheism has both a conventional meaning and a more broadly defined systematic one. In the first case, atheism refers to the denial of God’s existence or the denial of the meaningfulness of religious orientation. The second case is more complex: What, specifically, is being denied in atheism has evolved, ranging from the specific rejection of dogmatic doctrines to a comprehensive critique of religion. In the course of this development, theology as well has sought to establish a productive relationship with atheism by integrating elements of this opposing position into the architecture of faith.

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Dogmatics(Authors )
Published01 May 2026
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Dogmatics is a field within (systematic) theology that deals with the development of the content of Christian faith and its responsibility to the present. Against the background of dogmatics’ historical developments, we focus on what characterizes dogmatics as an academic (wissenschaftliche) discipline (such as systematicity, positionality, contextuality, interdisciplinarity), the tasks and goals it pursues, the sources (Bible, practice of faith, experience) and norms it refers to, and the subjects that it deals with. In light of the plurality internal to dogmatics, we discuss the position of dogmatics in the context of systematic theology and also thematize the status of dogmatics as an academic discipline. Finally, our own understanding of dogmatics in the context of the SysLex project is presented and explained as followed: “Dogmatics means theologizing in the face of the present as a reflective endeavor related to the Christian faith and its practices. This process gives rise to a dialogical context that, within academic dogmatics at least, aims at increasing coherence and at methodologically grounded dispute around and between categories of interpretation. Dogmatics finds a central – but not the only – place in academic theology (wissenschaftliche Theologie).”

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Forgiveness (Systematic Theology)(Author )
Published15 Sept 2026
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“Forgiveness” is one of the terms used in systematic theology to describe God’s salvific action toward humanity. More specifically, the term “forgiveness” refers to God’s dealings with humanity as sinners, that is, with their sinfulness and sin(s). Accordingly, in systematic theology, divine forgiveness refers to the forgiveness of sin(s). A possible connection between divine forgiveness and interpersonal forgiveness is partly accepted and partly criticized in Protestant theology.

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Referred to in [Deutsch]

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Angst(Authors )
Published20 Jun 2025
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Angst ist Teil des menschlichen Lebens – und in höchstem Maße ambivalent: Sie kann erfahren werden als momentane oder länger anhaltende Lähmung, als Gefühl sozialer Enge und persönlicher Bedrängnis oder als gezielt eingesetztes politisches Machtinstrument; sie kann aber auch lebensförderlich sein. Theologische Perspektiven nehmen die Angst als Existenzial auf und verarbeiten sie im Zusammenspiel mit Gegenbegriffen wie Mut, Hoffnung und Vertrauen oder weisen auf das erlösende Potenzial des christlichen Glaubens und der mit ihm verbundenen Praxis hin.

KeywordBöses, Gefühl, Glauben, Hoffnung, Jüngstes Gericht, Mensch, Sterben, Sünde, Vulnerabilität
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Atheismus(Author )
Published01 May 2025
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Atheismus hat eine herkömmliche Bedeutung sowie eine systematisch weitergefasste. Im ersten Fall meint Atheismus die Verneinung der Existenz Gottes bzw. der Sinnhaftigkeit religiöser Orientierung. Der zweite Fall ist komplizierter, da sich das, was im Atheismus konkret verneint wird, gewandelt hat beginnend mit der spezifischen Absage an dogmatische Lehrstücke bis hin zur umfassenden Religionskritik. Dabei hat schließlich auch die Theologie selbst versucht, ein produktives Verhältnis zum Atheismus zu gewinnen, indem Bestandteile dieser Gegenposition in die Architektur des Glaubens integriert werden.

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KeywordAgnostizismus, Anthropomorphismus, Existenz, Glauben, Gott, Monotheismus, Pantheismus, Polytheismus, Religionskritik, Religiöse Indifferenz, Theismus, Theodizee, Tod Gottes
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Dialektische Theologie(Author )
Published30 Oct 2026
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Die Dialektische Theologie (1922–1933) gilt als die wirkmächtigste theologische Bewegung des deutschsprachigen Protestantismus des 20. Jahrhunderts, welche die christliche Theologie noch immer prägt. Als theologisch-kirchlicher Aufbruch nach dem Ersten Weltkrieg zeichnet sie sich vor allem durch die Zentrierung des Wortes und der Offenbarung Gottes aus.

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KeywordDialektik, Jesus Christus, Krise, Offenbarung, Vernunft, Wort Gottes
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Dogmatik(Authors )
Published01 May 2025
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Dogmatik ist ein Teilbereich der (Systematischen) Theologie, der sich mit der Entfaltung der Inhalte christlichen Glaubens und deren Verantwortung in der Gegenwart befasst. Vor dem Hintergrund der historischen Entwicklungen des Faches wird gefragt, was Dogmatik als wissenschaftliche Disziplin kennzeichnet (etwa Systematizität, Positionalität, Kontextualität, Interdisziplinarität), welche Aufgaben und Ziele Dogmatik verfolgt, auf welche Quellen (Bibel, Glaubenspraxis, Erfahrung) und Normen sie sich bezieht und welche Gegenstände sie behandelt. Angesichts der inneren Pluralität von Dogmatik wird zum einen die Verortung der Dogmatik im Kontext der Systematischen Theologie diskutiert und zum anderen die Rede von Dogmatik als Fach thematisiert. Abschließend wird das eigene Verständnis von Dogmatik im Kontext des SysLex vorgestellt und erläutert: „Dogmatik bedeutet Theologisieren im Angesicht der Gegenwart und ist als reflexiver Grundmodus bezogen auf den christlichen Glauben und seine Praktiken. Dieser Prozess entwickelt einen Gesprächszusammenhang, der im Kontext wissenschaftlicher Dogmatik auf zunehmende Kohärenz und methodisch grundierten Streit um und zwischen Deutungskategorien abzielt. Dogmatik findet einen zentralen – aber nicht den einzigen Ort – in der wissenschaftlichen Theologie.“

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KeywordErfahrung, Glauben, Prolegomena, Schrift, Systematische Theologie, Theologie, Wissenschaft, Wissenschaftstheorie
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Existenz(Author )
Published18 Aug 2026
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Den Begriff „Existenz“ findet man in philosophischen und theologischen Schriften mit zwei Grundbedeutungen: als ontologischer Ausdruck – eng verbunden mit dem Seinsbegriff und theologisch relevant für das Denken über Gottes Verhältnis zur Welt – und als anthropologischer Ausdruck, also als Wort, das das menschliche Leben mit seinen Grenzen, seiner Freiheit und Sterblichkeit meint, geprägt vom Existentialismus des 20. Jahrhunderts. Während die ontologische Fassung aus antiker und scholastischer Tradition stammt, entstand die anthropologische mit Impulsen von modernen Denkern wie Schelling  oes-gnd-icon waiting... und Kierkegaard  oes-gnd-icon waiting... , stets von ontologischen Interessen begleitet. In diesem Artikel wird eine Geschichte des Existenzbegriffes entfaltet. Er zeigt hauptsächlich in welchen Kontexten beide Grundbedeutungen entstanden sind, wie sie miteinander verknüpft waren, und auch die Verwandtschaft mit dem Seinsbegriff. Es folgt eine Beschreibung der modernen theologischen Rezeption der Begriffe Existenz und Sein und eine Würdigung der theologischen Relevanz der Begriffe.

KeywordGott, Hermeneutik, Leben, Mensch, Religionsphilosophie, Schöpfung, Sein, Sprache, Subjekt, Welt, Wirklichkeit
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Gewissen(Author )
Published01 May 2025
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Wenn von Gewissen gesprochen wird, sind in der Regel Situationen im Blick, in denen Individuen stark moralisch oder religiös gebunden sind und diese Bindungen zu Konflikten führen. Für die protestantische Theologie im Gefolge Martin Luthers  oes-gnd-icon waiting... ist der Begriff des Gewissens zentral, um Erfahrungen von Sünde und Erlösung im Glauben zu entfalten. Auch nach philosophischer wie theologischer Kritik zeigt sich der Begriff des Gewissens unverzichtbar, um Phänomene konflikthafter moralisch-religiöser Bindungen in gegenwärtigen Gesellschaften theologisch zu verstehen.

KeywordBibel, Ethik, Freiheit, Individuum, Recht, Theologie
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Mensch (dogmatisch)(Author )
Published13 Oct 2026
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Die theologische Anthropologie reflektiert im interdisziplinären Austausch das Menschsein vor Gott. Sie lässt sich in Anlehnung an den menschlichen Lebenslauf gliedern: vom Ursprung des menschlichen Lebens, in dem zugleich seine Zielbestimmung liegt, über das Leben in Beziehungen bis hin zur Hoffnung über den Tod hinaus. Dabei sind gegenwärtig verschiedene kritische Anfragen an die theologische Anthropologie zu bedenken (vor allem Kritik am Essentialismus, Kritik am Anthropozentrismus, Kritik am Gottesbezug). Die Beziehung zu Gott als Grund und Ziel menschlichen Lebens lässt zugleich die Vielfalt des Menschseins, seine Eingebundenheit in die Mitwelt und das Ineinander von Endlichkeit und Zukunftsoffenheit zutage treten.

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KeywordAnthropologie, Anthropomorphismus, Anthropozän, Auferstehung, Beziehung, Eschatologie, Ewiges Leben, Fleisch, Frau, Freiheit, Geschöpf, Glück, Gottebenbildlichkeit, Humanität, Identität, Individuum, Körper, Leben, Leib-Seele-Problem, Leib, Leibphänomenologie, Mann, Menschenwürde, Mitwelt, Passivität, Person, Posthumanismus, Postkoloniale Studien, Queere Theologie, Religionskritik, Schöpfung, Selbstbewusstsein, Sexualität, Sprache, Sterben, Subjekt, Sünde, Technologie, Tier, Tod, Transhumanismus, Transzendenz, Vernunft, Vertrauen, Vielfalt, Vulnerabilität, Willensfreiheit
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Mission(Author )
Published27 May 2025
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Im Zusammenhang mit Religion beschreibt der Begriff Mission (lat.: missio = Senden) meist die Vermittlung der eigenen Glaubensüberzeugung und -praxis gegenüber Personen und Gruppen, anderer religiöser Tradition oder Weltanschauung. Dies geschieht durch verschiedene Praktiken und Medien. Neben der Religionsvermittlung zielt Mission nach vielen Verständnissen auch auf ein altruistisch-fürsorgliches Handeln an Mitmenschen und der Umwelt. Während Mission umgangssprachlich und auch vereinzelt in der Forschung exklusiv für den christlichen Glauben genutzt wird,[i] findet er in der religionsbezogenen Forschung auch Anwendung auf andere religiöse Traditionen. Religionsgeschichtlich lässt sich Mission nicht für alle religiöse Traditionen belegen.[ii]

[i] Vgl. Bürkle, Horst, Art. Mission. I. Religionsgeschichtlich, in: LThK 7 ([Sonderdruck] ³2009), 288–289, 288.

[ii] Vgl. Sundermeier, Theo, Art. Mission. I. Religionsgeschichtlich, in: RGG4 5 (2002), 1272–1273.

KeywordDienst, Evangelium, Globalisierung, Heil, Jüngerschaft, Kolonialismus, Kultur, Macht, Religionsfreiheit, Taufe, Zeugnis, interreligiöser Dialog, Ökumene
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Religion (evangelisch)(Author )
Published07 Jul 2026
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Religion ist ein vielseitiger Grundbegriff moderner Gesellschaften. Er begegnet in Verfassungen, Statistiken, politischen Debatten, multidisziplinärer Religionsforschung sowie theologischen und persönlichen Selbstbeschreibungen. Doch was genau damit bezeichnet wird, ist alles andere als eindeutig. Der Religionsbegriff ist weder zeitlos noch neutral, sondern das Ergebnis einer komplexen Begriffsgeschichte und vielfältiger theoretischer Auseinandersetzungen.
Der folgende Beitrag zeichnet zentrale Stationen dieser Entwicklung nach – von der antiken religio über die neuzeitliche Ausformung eines allgemeinen Reflexionsbegriffs bis hin zu seiner modernen Ausdifferenzierung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den innerprotestantischen, deutschsprachigen Debatten um das Verhältnis von Theologie und Religion. Abschließend werden gegenwärtige Herausforderungen skizziert, die zeigen, dass die Arbeit am Religionsbegriff weder abgeschlossen noch verzichtbar ist. Gerade in seiner Umstrittenheit erweist er sich als Schlüssel zur kritischen Selbstverständigung von Theologie und Gesellschaft.

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KeywordAnthropologie, Aufklärung, Christentum, Dialektische Theologie, Feministische Theologie, Freiheit, Frömmigkeit, Gefühl, Glauben, Gottesvorstellungen, Konfession, Kultur, Lehre, Macht, Mensch, Offenbarung, Othering, Reformation, Religion, Religionsgeschichte, Religionskritik, Religionstheorie, Religiöse Indifferenz, Subjekt, Theologie, Vernunft, religiöse Praxis
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Sünde(Author )
Related Articles
Published27 Oct 2026
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Sünde – ein ebenso umstrittener wie unverzichtbarer Problemzusammenhang in der christlichen (und jüdischen und islamischen) Religion. Im Christentum markiert der Begriff das gesamte Gegenstandsfeld der Religion: Unheilsrealismus, Verantwortungsherausforderung, Differenz von Gott und Mensch. Wer von Sünde redet, sagt dreierlei: 1. dass die Welt, so wie sie ist, nicht in Ordnung ist; 2. dass Menschen in dieser Situation Verantwortung tragen; 3. dass sie sich in dieser spezifischen Situation vor Gott sehen und von diesem Hilfe erhoffen oder auch seine Verurteilung (vgl. Art. Gericht) fürchten. Vor allem um den letzten Aspekt hat es im Christentum in den vergangenen Jahrhunderten einige gravierende Dispute gegeben. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass gegenwärtig der Hilfsaspekt Gottes stärker betont wird als seine richtende Funktion. Dennoch ist letztere auch gegenwärtig immer noch nicht irrelevant. Beides, Hilfe wie Richten als Geltendmachen von Gerechtigkeit, wird umfangen gedacht von der Gnade als Form der grundsätzlichen Zuwendung Gottes.

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KeywordErbsünde, Gericht, Gnade, Scham, Schuld, Sühne, Vergebung, Versöhnung
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Tod Gottes (Author )
Published01 May 2025
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Dargestellt werden Motive der Tod-Gottes-Idee in der Religions-, Kultur-, Literatur-, Philosophie- und Theologiegeschichte. Markante Kennzeichen der Rede vom Tod Gottes sind ihr kultureller Variantenreichtum, ihre produktive Mehrdeutigkeit und ihr wiederkehrendes Irritationspotential. Die Verbindung von Tod und Gott irritiert geläufige Vorstellung von Gott und Tod, unsterblich und sterblich.

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KeywordAtheismus, Glauben, Gott, Kreuz, Nihilismus, Religionskritik, Säkularismus
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Vergebung (dogmatisch)(Author )
Published30 Sept 2025
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„Vergebung“ ist einer der Begriffe, mit dem in der Dogmatik Gottes Heilshandeln an dem Menschen beschrieben wird. Genauer dient der Begriff „Vergebung“ der Bezeichnung des Umgangs Gottes mit dem Menschen als Sünder*in, d. h. dessen*deren Sündhaftigkeit und Sünden. Mit göttlicher Vergebung ist entsprechend in der Dogmatik Sündenvergebung gemeint. Ein möglicher Zusammenhang von göttlicher Vergebung und zwischenmenschlicher Vergebung wird in der protestantischen Theologie teils angenommen, teils kritisiert.

KeywordBuße, Erlösung, Gerechtigkeit, Gnade, Heil, Person, Rechtfertigung, Reue, Sünde, Versöhnung, Werk
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Zukunft(Author )
Published23 Jun 2025
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Der Artikel behandelt die Zukunft zunächst im Allgemeinen von der Zukunftserfahrung und ihrer sprachlichen Erfassung ausgehend hinsichtlich sprachlicher Logiken der Zukunft und deren ontologischen, d. h. die Existenz betreffenden Realitätszuschreibungen (1–4). Speziell theologische Aspekte werden durch die Unterscheidung von Futur und Advent, deren Bedeutung für die Ethik, verschiedene Vorstellungen von Eschatologie, die sich an unterschiedlichen Konzeptionen des Reiches Gottes ausrichten, der Apokalyptik, Utopien und Dystopien sowie der Hoffnung auf die Vollendung der Welt entfaltet (5–10). Der letzte Abschnitt zeigt, dass sich Zukunftsvorstellung und Gotteslehre wechselseitig bedingen (11).

KeywordAdvent, Apokalyptik, Das Neue, Dystopie, Eschatologie, Futur, Parusie, Utopie, Zeit
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