Reformation

Nachweise in SysLex

Bekenntnisse(Autor*in )
Veröffentlicht4. November 2025
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Bekenntnisse sind gemeinschaftliche Ausdrucksgestalten des für eine Kirche charakteristischen Glaubens. Sie definieren die Zugehörigkeit und beanspruchen als solche Verbindlichkeit. (Glaubens-)Bekenntnisse in diesem allgemeinen Sinn gibt es in allen christlich-kirchlichen Gemeinschaften. Grundlegende Bedeutung für das kirchliche Selbstverständnis haben sie aber besonders in den reformatorischen Kirchen gewonnen, da diese ihre Identität dezidiert auf einen lehrförmig in „Bekenntnisschriften“ ausformulierten und öffentlich bezeugten „Konsens über die Verkündigung des Evangeliums (doctrina evangelii) und die Darreichung der Sakramente“ (so das lutherische „Augsburgische Bekenntnis“, Confessio Augustana, Art. 7) gründeten. Obwohl dies für andere Kirchen nicht im selben Maße gilt, hat sich im deutschen Sprachraum seit dem 19. Jahrhundert „Konfession“ als beschreibender Oberbegriff für die unterschiedlichen kirchlichen Realisierungsformen gemeinschaftlich gelebten christlichen Glaubens durchgesetzt, deren vergleichender wissenschaftlicher Darstellung sich die „Konfessionskunde“ widmet.

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SachschlagwortEvangelium, Glauben, Kirche, Konfession, Konzil, Konzilien, Martin Luther, Reformation, Sakrament, Ökumene
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Gesetz(Autor*in )
Verwandte Artikel
Veröffentlicht1. Mai 2025
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In der Theologie des Gesetzes treffen dogmatische, ethische und exegetische Fragen aufeinander. Neben der Frage nach einer ethischen Orientierung am Willen Gottes stehen hier auch die Heilsbedeutung des Gesetzes vor allem in seiner Unterscheidung und Zuordnung zum Evangelium in der Diskussion. Daneben ist aber auch immer zu fragen, wie und woran der sich im Gesetz ausdrückende Wille Gottes erkennbar ist.

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SachschlagwortDekalog/ Zehn Gebote, Dialektische Theologie, Ethik, Evangelium, Fundamentalethik, Gesetz, Kirchenkampf, Naturrecht, Neuluthertum, Ordnungstheologie, Queere Theologie, Reformation, Schöpfungsordnung, Situationsethik, Tora, Wort Gottes
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Gottesdienst(Autor*in )
Veröffentlicht24. Oktober 2025
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In diesem Beitrag wird der evangelische Gottesdienst als rituelle, symbolisch verdichtete und kommunikative Praxis aus ethischer Perspektive analysiert. Im Zentrum steht das Wechselspiel von göttlichem Handeln und menschlicher Antwort als konstitutives Merkmal gottesdienstlicher Praktiken, die vom Sonntagsgottesdienst bis in den Alltag hineinreichen. Neben historischen Entwicklungslinien werden auch aktuelle Diskussionen um neue Formen von Gottesdiensten berücksichtigt. Besonderes Augenmerk gilt der Bedeutung gottesdienstlicher Praktiken für die Ausbildung christlicher Ethik und Lebensformen sowie der Problematik der Moralisierung des Gottesdienstes.

SachschlagwortAbendmahl, Bekenntnis, Bibel, Dienst, Ekklesiologie, Erfahrung, Ethik, Evangelium, Frömmigkeit, Gebet, Geist Gottes, Gemeinschaft, Geschöpf, Glauben, Gott, Gottesdienst, KI-Gottesdienst, Kirche, Kirchenkampf, Kommunikation, Mensch, Reformation, Religion, Schrift, Schöpfer, Spiritualität, Wort Gottes, Öffentliche Theologie
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Religion (evangelisch)(Autor*in )
Veröffentlicht7. Juli 2026
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Religion ist ein vielseitiger Grundbegriff moderner Gesellschaften. Er begegnet in Verfassungen, Statistiken, politischen Debatten, multidisziplinärer Religionsforschung sowie theologischen und persönlichen Selbstbeschreibungen. Doch was genau damit bezeichnet wird, ist alles andere als eindeutig. Der Religionsbegriff ist weder zeitlos noch neutral, sondern das Ergebnis einer komplexen Begriffsgeschichte und vielfältiger theoretischer Auseinandersetzungen.
Der folgende Beitrag zeichnet zentrale Stationen dieser Entwicklung nach – von der antiken religio über die neuzeitliche Ausformung eines allgemeinen Reflexionsbegriffs bis hin zu seiner modernen Ausdifferenzierung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den innerprotestantischen, deutschsprachigen Debatten um das Verhältnis von Theologie und Religion. Abschließend werden gegenwärtige Herausforderungen skizziert, die zeigen, dass die Arbeit am Religionsbegriff weder abgeschlossen noch verzichtbar ist. Gerade in seiner Umstrittenheit erweist er sich als Schlüssel zur kritischen Selbstverständigung von Theologie und Gesellschaft.

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SachschlagwortAnthropologie, Aufklärung, Christentum, Dialektische Theologie, Feministische Theologie, Freiheit, Frömmigkeit, Gefühl, Glauben, Gottesvorstellungen, Konfession, Kultur, Lehre, Macht, Mensch, Offenbarung, Othering, Reformation, Religion, Religionsgeschichte, Religionskritik, Religionstheorie, Religiöse Indifferenz, Subjekt, Theologie, Vernunft, religiöse Praxis
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