Ethik

Nachweise in SysLex

Ehe(Autor*in )
Veröffentlicht13.02.2026
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Die Ehe gilt seit biblischen Zeiten als grundlegende Form menschlicher Gemeinschaft und erfährt im Verlauf der Geschichte tiefgreifende Wandlungen. Mit der Reformation wird sie von Martin Luther als weltlicher Stand göttlicher Ordnung verstanden und als Rahmen für Gemeinschaft, Verantwortung und Sittlichkeit bestimmt. In der Neuzeit entwickelt sie sich zu einer partnerschaftlichen Lebensform, die auf Liebe, Gleichberechtigung und individueller Entscheidung gründet. Aktuelle theologische und gesellschaftliche Debatten thematisieren Fragen nach Freiheit, Fairness und Geschlechterrollen, wodurch die Ehe als Spiegel fortwährender Aushandlungsprozesse über das gute Leben in Gemeinschaft erscheint.

SachschlagwortAbhängigkeit, Beziehung, EKD, Ehe, Eltern, Emotion, Ethik, Familie, Feminismus, Frau, Freiheit, Gemeinschaft, Gender, Geschlechtlichkeit, Kinder, Martin Luther, Nächstenliebe, Ordnungstheologie, Partnerschaft, Verantwortung
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Ethisch-nachhaltige Geldanlagen(Autor*in )
Veröffentlicht29.10.2026
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Seit den Anfängen nachhaltigen Investierens sind Kirchen und kirchennahe Institutionen bestrebt, im Bereich der Vermögensanlage nachhaltig zu handeln und ihre christlichen Wertvorstellungen zu beachten. Sie haben darum die Entstehungsgeschichte der ethisch-nachhaltigen Geldanlage mitgeprägt und gehören auch in der Gegenwart zu den innovativen Akteuren. Ethisch-nachhaltige Geldanlagen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nach ökonomischen Grundsätzen vorzunehmen sind, und dass gleichzeitig ihre Wirkungen auf Um-, Mit- und Nachwelt berücksichtigt werden.

SachschlagwortEKD, Ekklesiologie, Ethik, Finanzsystem, Geld, Kirche, Kirchentheorie, Nachhaltigkeit, Sozialethik, Verantwortung, Wirtschaft, Wirtschaftsethik, Zins
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Gehorsam(Autor*in )
Veröffentlicht01.05.2025
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Gehorsam ist die bewusste und gewollte Unterordnung unter eine Autorität. Dabei geht es nicht nur um einzelne Befehle, sondern auch generell um eine Haltung.

Gehorsam ist also eine ambivalente Haltung. Entscheidend ist:

  • wem ich vertraue,
  • wie ich vertraue
  • und inwiefern ich das kontrolliere.
SachschlagwortAutorität, Befehl, Demut, Ethik, Freiheit, Kirche, Recht, Schrift, Staat
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Gerechtigkeit (ethisch)(Autor*in )
Veröffentlicht31.10.2025
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Gerechtigkeit ist ein zentraler und hochgradig umstrittener ethischer Begriff. Gerechtigkeitsforderungen sind oft durch das Gefühl empfundener Ungerechtigkeit motiviert. Formal lässt sich Gerechtigkeit als die gerechtfertigte und gleichmäßige Berücksichtigung des jeweils Angemessenen definieren. Die heute als Minimalstandards etablierten Kriterien – etwa das Gleichheitsgebot oder faire Verfahren – lassen sich bis in die griechische Antike (Aristoteles  oes-gnd-icon waiting... ) und ihre Ausarbeitung in der Scholastik (Thomas von Aquin  oes-gnd-icon waiting... ) zurückverfolgen. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ranken sich viele Gerechtigkeitsdebatten um das Konzept der sozialen Gerechtigkeit, verstanden als Ausgleich zwischen Freiheit und Gleichheit. Im Ringen um ihr Verständnis spielen nicht nur materiale Gesichtspunkte (von Rawls  oes-gnd-icon waiting... bis zum Capabilities Approach entfaltet), sondern zunehmend auch prozedurale Gesichtspunkte – im Anschluss an postkoloniale und intersektionale Diskurse gefragt: „Wer darf mitreden?“ – eine zentrale Rolle. In beiden Debattensträngen kann sich die bibeltheologische Tradition des Verständnisses von Gerechtigkeit als Gemeinschaftstreue transpartikularisierend einbringen.

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SachschlagwortEthik, Fundamentalethik, Gesellschaft, Menschenwürde, Pluralismus, Sozialethik, Staat, Teilhabe, Verantwortung, Vulnerabilität, Wirtschaft, Zwei-Reiche-Lehre, epistemische Gewalt
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Geschöpf (ethisch)(Autor*in )
Veröffentlicht16.09.2026
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Von sich selbst, seinen Mitmenschen, von Tieren oder von weiteren Größen als Geschöpf (lat. creatura) zu sprechen, gehört zur traditionellen wie gegenwärtigen Grundgrammatik des christlichen Glaubens. Mit dieser Redeweise verbinden sich weitreichende ethische Implikationen; besonders gilt dies für die Verwendung der Abstrakta Geschöpflichkeit und Kreatürlichkeit sowie der Komposita Mitgeschöpf bzw. Mitgeschöpflichkeit. Die Reflexion der Frage, was es bedeutet, als Gottes Geschöpf im Kontext anderer Geschöpfe zu leben, bildet damit einen Kernbestand christlich-theologischer Ethik.

SachschlagwortBeziehung, Demut, Ethik, Gabe, Geschöpf, Gottebenbildlichkeit, Leben, Menschenwürde, Natur, Ordnungstheologie, Relation, Schöpfung, Tier, Tierethik, Umweltethik, Vulnerabilität
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Gesetz(Autor*in )
Verwandte Artikel
Veröffentlicht01.05.2025
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In der Theologie des Gesetzes treffen dogmatische, ethische und exegetische Fragen aufeinander. Neben der Frage nach einer ethischen Orientierung am Willen Gottes stehen hier auch die Heilsbedeutung des Gesetzes vor allem in seiner Unterscheidung und Zuordnung zum Evangelium in der Diskussion. Daneben ist aber auch immer zu fragen, wie und woran der sich im Gesetz ausdrückende Wille Gottes erkennbar ist.

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SachschlagwortDekalog/ Zehn Gebote, Dialektische Theologie, Ethik, Evangelium, Fundamentalethik, Gesetz, Kirchenkampf, Naturrecht, Neuluthertum, Ordnungstheologie, Queere Theologie, Reformation, Schöpfungsordnung, Situationsethik, Tora, Wort Gottes
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Gewissen(Autor*in )
Veröffentlicht01.05.2025
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Wenn von Gewissen gesprochen wird, sind in der Regel Situationen im Blick, in denen Individuen stark moralisch oder religiös gebunden sind und diese Bindungen zu Konflikten führen. Für die protestantische Theologie im Gefolge Martin Luthers  oes-gnd-icon waiting... ist der Begriff des Gewissens zentral, um Erfahrungen von Sünde und Erlösung im Glauben zu entfalten. Auch nach philosophischer wie theologischer Kritik zeigt sich der Begriff des Gewissens unverzichtbar, um Phänomene konflikthafter moralisch-religiöser Bindungen in gegenwärtigen Gesellschaften theologisch zu verstehen.

SachschlagwortBibel, Ethik, Freiheit, Individuum, Recht, Theologie
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Gottesdienst(Autor*in )
Veröffentlicht24.10.2025
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In diesem Beitrag wird der evangelische Gottesdienst als rituelle, symbolisch verdichtete und kommunikative Praxis aus ethischer Perspektive analysiert. Im Zentrum steht das Wechselspiel von göttlichem Handeln und menschlicher Antwort als konstitutives Merkmal gottesdienstlicher Praktiken, die vom Sonntagsgottesdienst bis in den Alltag hineinreichen. Neben historischen Entwicklungslinien werden auch aktuelle Diskussionen um neue Formen von Gottesdiensten berücksichtigt. Besonderes Augenmerk gilt der Bedeutung gottesdienstlicher Praktiken für die Ausbildung christlicher Ethik und Lebensformen sowie der Problematik der Moralisierung des Gottesdienstes.

SachschlagwortAbendmahl, Bekenntnis, Bibel, Dienst, Ekklesiologie, Erfahrung, Ethik, Evangelium, Frömmigkeit, Gebet, Geist Gottes, Gemeinschaft, Geschöpf, Glauben, Gott, Gottesdienst, KI-Gottesdienst, Kirche, Kirchenkampf, Kommunikation, Mensch, Reformation, Religion, Schrift, Schöpfer, Spiritualität, Wort Gottes, Öffentliche Theologie
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Intergeschlechtlichkeit(Autor*in )
Veröffentlicht15.05.2025
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Varianten des Geschlechtlichen, die nicht auf binäre Pole reduziert sind, gehören zur anatomischen und physiologischen Vielfalt menschlicher Körper. Geschlechtsorgane oder -merkmale können mehrdeutig sein und spiegeln nicht zwangsläufig die Kategorien von Weiblichkeit oder Männlichkeit wider. Dies sollte weder medizinisch, psychologisch noch ethisch als Problem betrachtet werden, wird jedoch häufig in Verbindung mit religiösen Annahmen so interpretiert. Der Artikel beleuchtet insbesondere systematisch-theologische Perspektiven und thematisiert an verschiedenen Stellen ein Denken von Andersheit, das durch den Gottesbegriff und ein pluralitätsorientiertes Schöpfungsverständnis angestoßen wird. Dies hat konstruktive und anerkennungsrelevante Auswirkungen auf die Art und Weise, wie wir Gesellschaft, Zukunft, Sozialität und den Körper verhandeln. Das transformative Potenzial dieser theologischen Sichtweise auf die Realität ist auch für das Thema Intergeschlechtlichkeit von Bedeutung. Was bereits in der feministischen und queer-theologischen Diskussion aufgezeigt wurde – nämlich die Vielfalt des Geschlechtsdenkens innerhalb des Christentums – kann auf ein ethisches Anliegen bezogen werden.

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SachschlagwortAnerkennung, Ethik, Gerechtigkeit, Geschlecht, Gewalt, Kindheit, Konsens, Medizinethik
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Normen und Prinzipien(Autor*in )
Veröffentlicht06.01.2026
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Die Begriffe „Norm“ und „Prinzip“ sind ethische Grundbegriffe, deren Verwendung in der Ethik nicht eindeutig geregelt ist. In der Regel werden sie als Doppelausdruck zur Beschreibung des ethischen Feldes verwendet. Das, was Menschen als richtig und gut ansehen, wird von den verinnerlichten Normen und Prinzipien entscheidend mitgeprägt. Darüber hinaus dienen Normen und Prinzipien der Beurteilung von Handlungen.

SachschlagwortEthik, Evangelium und Gesetz, Gesinnungsethik, Handlungsgrund, Handlungsursache, Normative Ethik, Prinzipienethik, Verantwortungsethik
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Pazifismus(Autor*in )
Veröffentlicht30.10.2026
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Der Pazifismus, als Begriff um 1900 geprägt, hat historische Wurzeln in religiösen Traditionen – vom östlichen Tötungsverbot über die christliche Bergpredigt bis hin zu Denkern wie Kant und Tolstoi, deren Ideen Persönlichkeiten wie Gandhi und Martin Luther King Jr. prägten. Begrifflich lässt er sich in verschiedene Grundtypen unterteilen, darunter den kategorischen, den konditionalen, den prinzipiellen und den pragmatischen Pazifismus, die sich vor allem hinsichtlich der Bedingungslosigkeit des Gewaltverzichts unterscheiden. Im deutschsprachigen Raum erlebte die Friedensbewegung im 20. Jahrhundert mehrere Hochphasen – von den Debatten um Wiederbewaffnung und Atomwaffen bis zu den Massenprotesten der 1980er Jahre –, wobei kirchliche Akteur*innen stets eine zentrale Rolle spielten. Heute gilt der gerechte Frieden als friedensethisches Leitbild, das militärische Gewalt allenfalls als letztes Mittel akzeptiert und christlichen Pazifismus zwar nicht als allgemeine politische Theorie, aber als wertvollen Impuls für Gewissensbildung und zivile Konfliktlösung würdigt.

SachschlagwortEthik, Freiheit, Gerechtigkeit, Gewalt, Kirche, Normen, Verantwortung, Vergebung, Versöhnung, Werte, Ökumene
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Soldat*in(Autor*in )
Veröffentlicht29.10.2026
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Soldat*innen sind Angehörige der Streitkräfte, die im Auftrag des Staates militärische Gewalt androhen oder einsetzen. Ihr Berufsbild hat sich im Laufe der Geschichte stark verändert. Die Bundeswehr versteht Soldat*innen heute als „Staatsbürger*innen in Uniform“, die an das Grundgesetz, die Menschenwürde sowie die demokratische Kontrolle gebunden sind. Das Leitbild der Inneren Führung betont verantwortungsbewusstes Handeln, Gewissen, demokratische Werte und Frieden als Grundlage des soldatischen Dienstes. Aus evangelischer Sicht kann Militärdienst unter bestimmten Bedingungen dem Gerechten Frieden dienen. Der Einsatz militärischer Gewalt bringt dabei ethische Konflikte und die Gefahr des Schuldigwerdens mit sich.

SachschlagwortBefehl, Beruf, Demokratie, Ethik, Gerechter Frieden, Gewalt, Gewissen, Menschenwürde, Politik, Recht, Streitkräfte, Verteidigung
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Theologische Ethik(Autor*innen )
Veröffentlicht05.03.2026
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Theologische Ethik beschäftigt sich mit der Reflexion von Moral und Ethos vor dem Hintergrund des christlichen Glaubens. Sie analysiert entsprechend Handlungsorientierungen und Diskurse über das gute Leben und Lebensführung. Dabei nimmt sie sowohl normative Vorstellungen von Individuen als auch die Strukturen, in die Individuen eingebunden sind, in den Blick. Die wissenschaftliche Ethik befasst sich dabei mit aktuellen Themen in verschiedenen anwendungsorientierten Bereichsethiken, wie Medizinethik, politische Ethik und Umweltethik. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit metaethischen Fragestellungen.

Es existiert eine Vielzahl verschiedener protestantischer ethischer Ansätze, die sich jeweils unterschiedlich zu bestehenden Spannungsfeldern verhalten. Dazu zählen beispielsweise die Frage nach dem Verhältnis von evangelischer Tradition und gegenwärtigen Herausforderungen, die Balance zwischen deskriptiven Aufgaben und normativer Orientierung sowie die Reflexion über das Verhältnis von theologischer und philosophischer Ethik.

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SachschlagwortAutonomie, Ethik, Freiheit, Fundamentalethik, Fähigkeit, Gebot, Gerechtigkeit, Gesetz, Gesinnungsethik, Handlung, Individuum, Normative Ethik, Normen, Nächstenliebe, Person, Prinzipienethik, Recht, Rechte, Sozialethik, Systematische Theologie, Theologie, Utilitarismus, Verantwortung, Verantwortungsethik, Vernunft, Wissenschaft
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Transgeschlechtlichkeit(Autor*in )
Veröffentlicht01.05.2025
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Mit dem Begriff Transgeschlechtlichkeit oder Transgender wird von Betroffenen das als persönlich zentral beschriebenes Erleben von Inkongruenz zu Sinnbestimmungen des Geschlechtlichen beschrieben, die von aussen vorgenommen werden und von bestimmten Geschlechtsmerkmalen auf erlebte Geschlechtlichkeit schliessen. Für Personen aus dem Spektrum Trans ist das Einnehmen der geschlechtlichen Positionen, die dem inneren Erleben entspricht, eine Frage des Lebens überhaupt. Transgeschlechtlichkeit ist daher einerseits zunehmend in einen theologischen Konsensbereich über die Vielgestaltigkeit der Erlebensgrundlagen und Ausdrücke von Persönlichkeit auf der Basis von Körperlichkeit gerückt. Andererseits findet in der Gesellschaft und animiert durch autoritative und rechtspopulistische Politikstile zunehmend eine Verknüpfung von Transgeschlechtlichkeit mit Debatten statt, die an der ethischen und politischen Berücksichtigungsfähigkeit nicht-binärer Körperdarstellungen zweifeln oder diese vehement zurückweisen, auch mit biblischen Begründungsversuchen. Der Artikel orientiert Debatten um Geschlecht, Transgeschlechtlichkeit und queer theology und diskutiert die systematisch-theologische Relevanz von Transgeschlechtlichkeit.

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SachschlagwortAnerkennung, Begehren, Berücksichtigung, Beziehung, Ethik, Familie, Gerechtigkeit, Geschlechtlichkeit, Gewalt, Partnerschaft, Politik, Subjekt, Verletzung
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Werte(Autor*in )
Veröffentlicht20.06.2025
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Werte spielen eine zentrale Rolle im alltäglichen Diskurs, sei es in Politik, Medien oder Religion. Doch obwohl oft von „unseren Werten“ gesprochen wird, bleibt unklar, was genau damit gemeint ist und was Werte zu Werten macht. Dieser Beitrag beleuchtet die philosophischen und theologischen Ursprünge des Wertebegriffs, zeichnet die Geschichte von Wertetheorien nah und diskutiert den Wertewandel in westlichen Gesellschaften. Schließlich werden aktuelle Herausforderungen wie Werteerziehung, rechtsextreme Ideologien und Umweltschutz thematisiert.

SachschlagwortEthik, Gesellschaft, Gesetz, Normen, Politik, Tugend
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