Referred to in
Atheism(Author )
| Published | 19 August 2026 |
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| Excerpt | Atheism has both a conventional meaning and a more broadly defined systematic one. In the first case, atheism refers to the denial of God’s existence or the denial of the meaningfulness of religious orientation. The second case is more complex: What, specifically, is being denied in atheism has evolved, ranging from the specific rejection of dogmatic doctrines to a comprehensive critique of religion. In the course of this development, theology as well has sought to establish a productive relationship with atheism by integrating elements of this opposing position into the architecture of faith. |
| Collection of Articles | |
| Version | 1.0 |
Forgiveness (Systematic Theology)(Author )
| Published | 15 September 2026 |
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| Excerpt | “Forgiveness” is one of the terms used in systematic theology to describe God’s salvific action toward humanity. More specifically, the term “forgiveness” refers to God’s dealings with humanity as sinners, that is, with their sinfulness and sin(s). Accordingly, in systematic theology, divine forgiveness refers to the forgiveness of sin(s). A possible connection between divine forgiveness and interpersonal forgiveness is partly accepted and partly criticized in Protestant theology. |
| Version | 1.0 |
Justification(Author )
| Published | 1 May 2026 |
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| Excerpt | The concept of justification is central in Protestant theology. Its theological meaning differs fundamentally from its meaning in non-theological language. In everyday language, the term refers to the act of explaining, or accounting for, a particular behavior or action before another entity. Within theology, it designates the relationship between human beings and God. It designates a divine act through which God frees human beings from the injustice of their sins and bestows righteousness on them. Questions about how God justifies, to what extent justification is an act of divine grace, whether and in what way human beings can contribute to their justification, and what constitutes the healing power of righteousness have been the subject of theological reflection and debate since ancient times. |
| Version | 1.0 |
Language(Author )
| Published | 1 May 2026 |
|---|---|
| Excerpt | In the Christian faith, language is the central medium for communicating salvation. This has been the subject of much reflection throughout the history of Christian theology and devotion. However, systematic theology must also rethink the significance of language in the current context of questions about the function and capabilities of language, as well as in light of the critical challenges posed by the sciences. |
| Version | 1.0 |
Mission(Author )
| Published | 1 May 2026 |
|---|---|
| Excerpt | As it pertains to religion, the term mission (Latin: missio = to send) usually describes the communication of one’s own beliefs and practices to people and groups with other religious traditions or world views. It occurs by means of various practices and media. Additionally, mission is often understood in terms of altruistic and caring service towards fellow human beings and the environment. While the term is often used both colloquially and in scholarship exclusively in relation to the Christian faith,[i] researchers on religion also apply it to other religious traditions. When viewed from the perspective of the history of religion, mission is, however, not a feature of all religious traditions.[ii] [i] Cf. Bürkle, Horst, Art. Mission. I. Religionsgeschichtlich, in: LThK 7 ([Sonderdruck] ³2009), 288–289, 288. [ii] Cf. Sundermeier, Theo, Art. Mission. I. Religionsgeschichtlich, in: RGG4 5 (2002), 1272–1273. |
| Version | 1.0 |
Referred to in [Deutsch]
Anerkennung(Author )
| Published | 19 August 2026 |
|---|---|
| Excerpt | Die Kategorie der Anerkennung gehört zu den Grundbegriffen modernen Sozialdenkens. Mit ihr wird die fundamentale Bedeutung sozialer Beziehungen für die Entwicklung menschlichen Selbstseins thematisiert, das in der Moderne zum Gegenstand von Aushandlung und Kampf wird. Im philosophischen Diskurs wird Anerkennung einerseits als Bedingung eines gerechten Zusammenlebens verstanden. Andererseits wird gerade die Unmöglichkeit vollständig gelingender Anerkennung hervorgehoben. Im theologischen Kontext werden die unter Menschen stets brüchigen Anerkennungsverhältnisse häufig mit einer unbedingten Anerkennung durch Gott kontrastiert, die als Inhalt einer modernisierten Rechtfertigungslehre verstanden werden kann. Zugleich lässt sich bereits in biblischen Texten ein Ethos der Anerkennung nachweisen, das die bedingungslose („göttliche“) Anerkennung des Menschen in sozialen Beziehungen verwirklicht sieht. Dass sich solche Verhältnisse jedoch nie ohne die unerzwingbare Beteiligung des Subjekts verwirklichen lassen, ist die kritische Einsicht einer die Freiheit des Glaubens anerkennenden Theologie. |
| Keyword | Glauben, Identität, Person, Rechtfertigung, Relation, Selbstsein |
| Version | 1.0 |
Atheismus(Author )
| Published | 1 May 2025 |
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| Excerpt | Atheismus hat eine herkömmliche Bedeutung sowie eine systematisch weitergefasste. Im ersten Fall meint Atheismus die Verneinung der Existenz Gottes bzw. der Sinnhaftigkeit religiöser Orientierung. Der zweite Fall ist komplizierter, da sich das, was im Atheismus konkret verneint wird, gewandelt hat beginnend mit der spezifischen Absage an dogmatische Lehrstücke bis hin zur umfassenden Religionskritik. Dabei hat schließlich auch die Theologie selbst versucht, ein produktives Verhältnis zum Atheismus zu gewinnen, indem Bestandteile dieser Gegenposition in die Architektur des Glaubens integriert werden. |
| Collection of Articles | |
| Keyword | Agnostizismus, Anthropomorphismus, Existenz, Glauben, Gott, Monotheismus, Pantheismus, Polytheismus, Religionskritik, Religiöse Indifferenz, Theismus, Theodizee, Tod Gottes |
| Version | 1.0 |
Existenz(Author )
| Published | 18 August 2026 |
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| Excerpt | Den Begriff „Existenz“ findet man in philosophischen und theologischen Schriften mit zwei Grundbedeutungen: als ontologischer Ausdruck – eng verbunden mit dem Seinsbegriff und theologisch relevant für das Denken über Gottes Verhältnis zur Welt – und als anthropologischer Ausdruck, also als Wort, das das menschliche Leben mit seinen Grenzen, seiner Freiheit und Sterblichkeit meint, geprägt vom Existentialismus des 20. Jahrhunderts. Während die ontologische Fassung aus antiker und scholastischer Tradition stammt, entstand die anthropologische mit Impulsen von modernen Denkern wie Schelling |
| Keyword | Gott, Hermeneutik, Leben, Mensch, Religionsphilosophie, Schöpfung, Sein, Sprache, Subjekt, Welt, Wirklichkeit |
| Version | 1.0 |
Gottesliebe(Author )
| Published | 2 June 2026 |
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| Excerpt | In dem Artikel werden Grundlinien eines christlich-theologischen Verständnisses der Gottesliebe skizziert. Dazu wird zunächst auf den Sprachgebrauch und die Bedeutungen der Liebe von Gott und der Liebe zu Gott eingegangen und es werden biblische Überlieferungen und exegetische Diskussionen dargestellt. Sodann werden historische Traditionslinien aufgezeigt, die für das Verständnis der Gottesliebe im Kontext des westlichen Christentums und für entsprechende Glaubenspraktiken und Wertorientierungen zentral sind. Zudem wird auf unterschiedliche Perspektiven und Fragestellungen im ökumenischen und interreligiösen Dialog eingegangen. Abschließend werden Kriterien traumasensibler Deutungen von Gottesliebe diskutiert. |
| Collection of Articles | |
| Keyword | Barmherzigkeit, Gnade, Gott, Liebe, Nächstenliebe, Selbstliebe |
| Version | 1.0 |
Jesus Christus (als Thema systematischer Theologie)(Author )
| Related Articles | |
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| Published | 1 May 2025 |
| Excerpt | Das Bekenntnis, Jesus Christus ist Gott und Mensch, artikuliert den christlichen Glauben. Seine dogmatische Reflexion nennt man Christologie. Bei ihr handelt es sich um eine theologische Beschreibung der Bedeutung und Funktion Jesu Christi für den christlichen Glauben. Als theologische Lehre ist die Christologie, so wird im Folgenden vorgeschlagen, nicht gegenständlich-sachhaltig als Darstellung einer Person und ihrer Besonderheit zu verstehen, sondern reflexiv. Sie erörtert den christlichen Glauben als ein in die Geschichte eingebundenes Kommunikationsgeschehen. Dieser Vorschlag nimmt sowohl die Entwicklungsgeschichte der Christologie in der Moderne als auch die verschiedenen Kritiken an ihr seit der europäischen Aufklärung auf und überführt sie in eine konstruktive Neubestimmung der theologischen Lehre von Jesus Christus. |
| Collection of Articles | |
| Keyword | Christologie, Evangelium, Gott, Kreuz, Offenbarung, Zwei-Naturen-Lehre, historischer Jesus |
| Version | 1.0 |
Mission(Author )
| Published | 27 May 2025 |
|---|---|
| Excerpt | Im Zusammenhang mit Religion beschreibt der Begriff Mission (lat.: missio = Senden) meist die Vermittlung der eigenen Glaubensüberzeugung und -praxis gegenüber Personen und Gruppen, anderer religiöser Tradition oder Weltanschauung. Dies geschieht durch verschiedene Praktiken und Medien. Neben der Religionsvermittlung zielt Mission nach vielen Verständnissen auch auf ein altruistisch-fürsorgliches Handeln an Mitmenschen und der Umwelt. Während Mission umgangssprachlich und auch vereinzelt in der Forschung exklusiv für den christlichen Glauben genutzt wird,[i] findet er in der religionsbezogenen Forschung auch Anwendung auf andere religiöse Traditionen. Religionsgeschichtlich lässt sich Mission nicht für alle religiöse Traditionen belegen.[ii] [i] Vgl. Bürkle, Horst, Art. Mission. I. Religionsgeschichtlich, in: LThK 7 ([Sonderdruck] ³2009), 288–289, 288. [ii] Vgl. Sundermeier, Theo, Art. Mission. I. Religionsgeschichtlich, in: RGG4 5 (2002), 1272–1273. |
| Keyword | Dienst, Evangelium, Globalisierung, Heil, Jüngerschaft, Kolonialismus, Kultur, Macht, Religionsfreiheit, Taufe, Zeugnis, interreligiöser Dialog, Ökumene |
| Version | 1.0 |
Rechtfertigung(Author )
| Published | 1 May 2025 |
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| Excerpt | Der Begriff der Rechtfertigung ist ein Zentralbegriff evangelischer Theologie. In seinem theologischen Sinn unterscheidet er sich grundlegend vom außertheologischen Sprachgebrauch. Im alltagssprachlichen Verständnis wird von Rechtfertigung gesprochen, wenn Menschen sich für ein bestimmtes Verhalten oder eine Handlung vor einer anderen Instanz rechtfertigen bzw. verantworten. Theologisch bezieht sich Rechtfertigung auf das Verhältnis des Menschen zu Gott und bezeichnet ein Handeln Gottes, durch das Gott dem Menschen von der Ungerechtigkeit seiner Sünde befreit und ihm Gerechtigkeit zuerkennt. Die Fragen, wie Gott den Menschen rechtfertigt, inwiefern es sich bei der Rechtfertigung um einen Akt der göttlichen Gnade handelt, ob und in welcher Weise der Mensch zu seiner Rechtfertigung beitragen kann und worin das Heilsame der Gerechtigkeit besteht, sind in der theologischen Diskussion seit der Antike Gegenstand theologischer Reflexion und Debatten. |
| Keyword | Erlösung, Gerechtigkeit, Heil, Jesus Christus, Schuld, Soteriologie, Sünde, Vergebung |
| Version | 1.0 |
Sprache(Author )
| Published | 1 May 2025 |
|---|---|
| Excerpt | Sprache ist für den christlichen Glauben das zentrale Medium zur Vermittlung des Heils. Darüber wurde im Laufe der Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte viel nachgedacht. Systematische Theologie muss aber diese Bedeutung der Sprache auch im gegenwärtigen Horizont lebensweltlicher Fragestellungen um Funktion und Fähigkeit der Sprache sowie unter den Herausforderungen kritischer Wissenschaften überdenken. |
| Keyword | Botschaft, Evangelium, Hermeneutik, Jesus Christus, Kommunikation, Sprache, Vernunft, Vertrauen |
| Version | 1.0 |
Tod Gottes (Author )
| Related Articles | |
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| Published | 1 May 2025 |
| Excerpt | Dargestellt werden Motive der Tod-Gottes-Idee in der Religions-, Kultur-, Literatur-, Philosophie- und Theologiegeschichte. Markante Kennzeichen der Rede vom Tod Gottes sind ihr kultureller Variantenreichtum, ihre produktive Mehrdeutigkeit und ihr wiederkehrendes Irritationspotential. Die Verbindung von Tod und Gott irritiert geläufige Vorstellung von Gott und Tod, unsterblich und sterblich. |
| Collection of Articles | |
| Keyword | Atheismus, Glauben, Gott, Kreuz, Nihilismus, Religionskritik, Säkularismus |
| Version | 1.0 |
Trinität(Author )
| Published | 30 September 2025 |
|---|---|
| Excerpt | „Trinität“ (Dreieinigkeit/Dreifaltigkeit) ist der Versuch, das Wesentliche des christlichen Glaubens zu benennen. Christ*innen glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist und sie führen diesen Glauben auf das Wirken des Heiligen Geistes zurück. Gehören der Sohn und der Geist zu Gott dazu, dann ist es sein Wesen, sich dem Menschen zuzuwenden. Der trinitarische Gottesgedanken will daher zum Ausdruck bringen, dass Gott Liebe ist. Die Trinitätslehre, die dieses Bekenntnis begrifflich entfaltet, war immer auch umstritten. Aus theologischer Perspektive wird gefragt, ob es legitim ist, vom Handeln Gottes auf sein Wesen zu schließen; andere Religionen bezweifeln den monotheistischen Charakter des Christentums; diskutiert wird schließlich, inwiefern der trinitarische Gottesgedanken heteronormative und patriarchale Vorstellungen religiös fundiert. |
| Collection of Articles | |
| Keyword | Homoousios, Hypostase, Immanente Trinität, Liebe, Modalismus, Monotheismus, Offenbarung, Passion, Perichoresis, Rechtfertigung, Soziale Trinitätslehre, Subordinatianismus, Tritheismus, filioque, Ökonomische Trinität |
| Version | 1.0 |
Vergebung (dogmatisch)(Author )
| Published | 30 September 2025 |
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| Excerpt | „Vergebung“ ist einer der Begriffe, mit dem in der Dogmatik Gottes Heilshandeln an dem Menschen beschrieben wird. Genauer dient der Begriff „Vergebung“ der Bezeichnung des Umgangs Gottes mit dem Menschen als Sünder*in, d. h. dessen*deren Sündhaftigkeit und Sünden. Mit göttlicher Vergebung ist entsprechend in der Dogmatik Sündenvergebung gemeint. Ein möglicher Zusammenhang von göttlicher Vergebung und zwischenmenschlicher Vergebung wird in der protestantischen Theologie teils angenommen, teils kritisiert. |
| Keyword | Buße, Erlösung, Gerechtigkeit, Gnade, Heil, Person, Rechtfertigung, Reue, Sünde, Versöhnung, Werk |
| Version | 1.0 |
Werte(Author )
| Published | 20 June 2025 |
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| Excerpt | Werte spielen eine zentrale Rolle im alltäglichen Diskurs, sei es in Politik, Medien oder Religion. Doch obwohl oft von „unseren Werten“ gesprochen wird, bleibt unklar, was genau damit gemeint ist und was Werte zu Werten macht. Dieser Beitrag beleuchtet die philosophischen und theologischen Ursprünge des Wertebegriffs, zeichnet die Geschichte von Wertetheorien nah und diskutiert den Wertewandel in westlichen Gesellschaften. Schließlich werden aktuelle Herausforderungen wie Werteerziehung, rechtsextreme Ideologien und Umweltschutz thematisiert. |
| Keyword | Ethik, Gesellschaft, Gesetz, Normen, Politik, Tugend |
| Version | 1.0 |

