[26] Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. [27] Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
Nachweise in SysLex
Ehe(Autor*in )
| Veröffentlicht | 13. Februar 2026 |
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| Exzerpt | Die Ehe gilt seit biblischen Zeiten als grundlegende Form menschlicher Gemeinschaft und erfährt im Verlauf der Geschichte tiefgreifende Wandlungen. Mit der Reformation wird sie von Martin Luther als weltlicher Stand göttlicher Ordnung verstanden und als Rahmen für Gemeinschaft, Verantwortung und Sittlichkeit bestimmt. In der Neuzeit entwickelt sie sich zu einer partnerschaftlichen Lebensform, die auf Liebe, Gleichberechtigung und individueller Entscheidung gründet. Aktuelle theologische und gesellschaftliche Debatten thematisieren Fragen nach Freiheit, Fairness und Geschlechterrollen, wodurch die Ehe als Spiegel fortwährender Aushandlungsprozesse über das gute Leben in Gemeinschaft erscheint. |
| Sachschlagwort | Abhängigkeit, Beziehung, EKD, Ehe, Eltern, Emotion, Ethik, Familie, Feminismus, Frau, Freiheit, Gemeinschaft, Gender, Geschlechtlichkeit, Kinder, Martin Luther, Nächstenliebe, Ordnungstheologie, Partnerschaft, Verantwortung |
| Version | 1.0 |
Mensch (dogmatisch)(Autor*in )
| Veröffentlicht | 13. Oktober 2026 |
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| Exzerpt | Die theologische Anthropologie reflektiert im interdisziplinären Austausch das Menschsein vor Gott. Sie lässt sich in Anlehnung an den menschlichen Lebenslauf gliedern: vom Ursprung des menschlichen Lebens, in dem zugleich seine Zielbestimmung liegt, über das Leben in Beziehungen bis hin zur Hoffnung über den Tod hinaus. Dabei sind gegenwärtig verschiedene kritische Anfragen an die theologische Anthropologie zu bedenken (vor allem Kritik am Essentialismus, Kritik am Anthropozentrismus, Kritik am Gottesbezug). Die Beziehung zu Gott als Grund und Ziel menschlichen Lebens lässt zugleich die Vielfalt des Menschseins, seine Eingebundenheit in die Mitwelt und das Ineinander von Endlichkeit und Zukunftsoffenheit zutage treten. |
| Artikelsammlung | |
| Sachschlagwort | Anthropologie, Anthropomorphismus, Anthropozän, Auferstehung, Beziehung, Eschatologie, Ewiges Leben, Fleisch, Frau, Freiheit, Geschöpf, Glück, Gottebenbildlichkeit, Humanität, Identität, Individuum, Körper, Leben, Leib-Seele-Problem, Leib, Leibphänomenologie, Mann, Menschenwürde, Mitwelt, Passivität, Person, Posthumanismus, Postkoloniale Studien, Queere Theologie, Religionskritik, Schöpfung, Selbstbewusstsein, Sexualität, Sprache, Sterben, Subjekt, Sünde, Technologie, Tier, Tod, Transhumanismus, Transzendenz, Vernunft, Vertrauen, Vielfalt, Vulnerabilität, Willensfreiheit |
| Version | 1.0 |
Würde(Autor*in )
| Verwandte Artikel | |
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| Veröffentlicht | 1. Mai 2025 |
| Exzerpt | Die Würde ist aufgrund ihrer Offenheit anschlussfähig für unterschiedliche Zeiten, Kontexte und Anwendungsfelder. Die damit einhergehende Unbestimmtheit und Vagheit macht auf die Klärungs- und Konkretisierungsbedürftigkeit der Würde aufmerksam. Es werden zwei Stränge von Würde unterschieden, nämlich eine bedingte Würde, die aufgrund von bestimmten Eigenschaften, Fähigkeiten oder Anerkennung zugesprochen wird, und eine unbedingte Würde, die voraussetzungslos und unbedingt gilt. |
| Sachschlagwort | Anerkennung, Autonomie, Biomedizin, Cyborg, Gnade, Gottebenbildlichkeit, Medizinethik, Menschenrechte, Person, Rechte, Tier |
| Version | 1.0 |
