Johann Gottlieb Fichte

Referred to in

Atheism(Author )
Published19 August 2026
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Atheism has both a conventional meaning and a more broadly defined systematic one. In the first case, atheism refers to the denial of God’s existence or the denial of the meaningfulness of religious orientation. The second case is more complex: What, specifically, is being denied in atheism has evolved, ranging from the specific rejection of dogmatic doctrines to a comprehensive critique of religion. In the course of this development, theology as well has sought to establish a productive relationship with atheism by integrating elements of this opposing position into the architecture of faith.

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Referred to in [Deutsch]

Anerkennung(Author )
Published19 August 2026
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Die Kategorie der Anerkennung gehört zu den Grundbegriffen modernen Sozialdenkens. Mit ihr wird die fundamentale Bedeutung sozialer Beziehungen für die Entwicklung menschlichen Selbstseins thematisiert, das in der Moderne zum Gegenstand von Aushandlung und Kampf wird. Im philosophischen Diskurs wird Anerkennung einerseits als Bedingung eines gerechten Zusammenlebens verstanden. Andererseits wird gerade die Unmöglichkeit vollständig gelingender Anerkennung hervorgehoben. Im theologischen Kontext werden die unter Menschen stets brüchigen Anerkennungsverhältnisse häufig mit einer unbedingten Anerkennung durch Gott kontrastiert, die als Inhalt einer modernisierten Rechtfertigungslehre verstanden werden kann. Zugleich lässt sich bereits in biblischen Texten ein Ethos der Anerkennung nachweisen, das die bedingungslose („göttliche“) Anerkennung des Menschen in sozialen Beziehungen verwirklicht sieht. Dass sich solche Verhältnisse jedoch nie ohne die unerzwingbare Beteiligung des Subjekts verwirklichen lassen, ist die kritische Einsicht einer die Freiheit des Glaubens anerkennenden Theologie.

KeywordGlauben, Identität, Person, Rechtfertigung, Relation, Selbstsein
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Atheismus(Author )
Published1 May 2025
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Atheismus hat eine herkömmliche Bedeutung sowie eine systematisch weitergefasste. Im ersten Fall meint Atheismus die Verneinung der Existenz Gottes bzw. der Sinnhaftigkeit religiöser Orientierung. Der zweite Fall ist komplizierter, da sich das, was im Atheismus konkret verneint wird, gewandelt hat beginnend mit der spezifischen Absage an dogmatische Lehrstücke bis hin zur umfassenden Religionskritik. Dabei hat schließlich auch die Theologie selbst versucht, ein produktives Verhältnis zum Atheismus zu gewinnen, indem Bestandteile dieser Gegenposition in die Architektur des Glaubens integriert werden.

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KeywordAgnostizismus, Anthropomorphismus, Existenz, Glauben, Gott, Monotheismus, Pantheismus, Polytheismus, Religionskritik, Religiöse Indifferenz, Theismus, Theodizee, Tod Gottes
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Existenz(Author )
Published18 August 2026
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Den Begriff „Existenz“ findet man in philosophischen und theologischen Schriften mit zwei Grundbedeutungen: als ontologischer Ausdruck – eng verbunden mit dem Seinsbegriff und theologisch relevant für das Denken über Gottes Verhältnis zur Welt – und als anthropologischer Ausdruck, also als Wort, das das menschliche Leben mit seinen Grenzen, seiner Freiheit und Sterblichkeit meint, geprägt vom Existentialismus des 20. Jahrhunderts. Während die ontologische Fassung aus antiker und scholastischer Tradition stammt, entstand die anthropologische mit Impulsen von modernen Denkern wie Schelling oes-gnd-iconwaiting... und Kierkegaard oes-gnd-iconwaiting..., stets von ontologischen Interessen begleitet. In diesem Artikel wird eine Geschichte des Existenzbegriffes entfaltet. Er zeigt hauptsächlich in welchen Kontexten beide Grundbedeutungen entstanden sind, wie sie miteinander verknüpft waren, und auch die Verwandtschaft mit dem Seinsbegriff. Es folgt eine Beschreibung der modernen theologischen Rezeption der Begriffe Existenz und Sein und eine Würdigung der theologischen Relevanz der Begriffe.

KeywordGott, Hermeneutik, Leben, Mensch, Religionsphilosophie, Schöpfung, Sein, Sprache, Subjekt, Welt, Wirklichkeit
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Offenbarung (katholisch)(Author )
Related Articles
Published1 May 2026
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Der Artikel untersucht den Begriff der Offenbarung in seiner sprachlichen, theologischen und philosophiegeschichtlichen Entwicklung. Ausgehend von einer normalsprachlichen Bedeutungsanalyse wird gezeigt, wie das religiöse Verständnis von Offenbarung als grundlegende Veränderung des Gottes- und Weltbezugs zu deuten ist. Dabei werden Spannungen zwischen Vernunft und Offenbarung, insbesondere seit der neuzeitlichen Religionskritik, adressiert. Historische Linien von der biblischen Apokalypsis bis zur modernen Theologie verdeutlichen die Entwicklungen instruktions- und kommunikationshermeneutischer Offenbarungsbegriffe. Auf der Grundlage wird ein systematischer selbstmitteilungshermeneutischer Offenbarungsbegriff skizziert und mit aktuellen Diskursbrennpunkten (interreligiöse Verständigung, Kritik an Anthropozentrismus u. a.) herausgefordert.

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KeywordGlauben, Gott, Gotteserkenntnis, Jesus Christus, Katholisch, Kommunikation, Mensch, Offenbarung, Religionskritik, Selbstmitteilung, Vernunft, Wort Gottes, interreligiöser Dialog
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Panentheismus(Author )
Published1 May 2025
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Im Folgenden wird nach einer kurzen Übersicht über wichtige Vertreter:innen panentheistischer Ideen zunächst die These des Panentheismus systematisch dargestellt und die Argumente skizziert, die für die Wahrheit der panentheistischen These sprechen, um darauf basierend den Panentheismus von Pantheismus und klassischem Theismus abzugrenzen. Daraufhin werden einige lebensweltliche Konsequenzen einer panentheistischen Lebensführung skizziert, bevor zum Schluss einige kritische Rückfragen an die These des Panentheismus gestellt sowie sein Potential für eine interkulturelle und interreligiöse Philosophie herausgestellt werden.

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KeywordExistenz, Gott, Natur, Schöpfung, Sein, Theismus, Welt, Wirklichkeit
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Selbstbewusstsein(Author )
Published24 February 2026
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Mit dem Begriff „Selbstbewusstsein“ wird auf eine Beziehung rekurriert, die ein Subjekt zwar permanent zu sich selbst einnimmt, derer es sich jedoch nur in bestimmten Reflexionsakten gewahr wird. Diese Beziehung ermöglicht es einem Subjekt in formalpragmatischer Hinsicht, sich zu sich selbst, zu anderen und zu Gott aus der Teilnehmerperspektive der ersten Person zu verhalten. Unter Formalpragmatik wird dabei die epistemischen Voraussetzungen der Bezugnahme eines Menschen auf sich selbst, die Welt und Gott verstanden. Aus diesen Verhältnissen wiederum lassen sich ethische (mit Blick auf die Handlungen), anthropologische (mit Blick auf die den Handlungen zugrunde liegende Autonomie) und theologische Konsequenzen (mit Blick auf die existentielle Vorfindlichkeit des eigenen Seins) ableiten.

In stark verkürzter Form gedenkt der vorliegende Artikel an die historische Entwicklung zu erinnern (1.) und sodann in systematischer Hinsicht eine Reihe von neuralgischen Stichwörtern zumindest zu benennen (2.), ohne allerdings eine der Breite angemessene oder der Komplexität tiefgreifende Darstellung entwickeln zu können.

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KeywordBewusstsein, Gott, Mensch, Reflexion, Subjekt, Welt
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Tod Gottes (Author )
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Published1 May 2025
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Dargestellt werden Motive der Tod-Gottes-Idee in der Religions-, Kultur-, Literatur-, Philosophie- und Theologiegeschichte. Markante Kennzeichen der Rede vom Tod Gottes sind ihr kultureller Variantenreichtum, ihre produktive Mehrdeutigkeit und ihr wiederkehrendes Irritationspotential. Die Verbindung von Tod und Gott irritiert geläufige Vorstellung von Gott und Tod, unsterblich und sterblich.

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KeywordAtheismus, Glauben, Gott, Kreuz, Nihilismus, Religionskritik, Säkularismus
Version1.0