Demut (ethisch)

Während Demut in der griechischen Antike negativ belegt war, wurde sie im Christentum zu einer zentralen Tugend, verbunden mit Selbstbescheidung, Gehorsam und der Einsicht in die eigene Begrenztheit gegenüber Gott. Der Begriff der Demut ist allerdings ambivalent: Demut kann einerseits zu Selbstreflexion und Verantwortungsbewusstsein führen, andererseits aber auch zur Unterwerfung unter Autoritäten missbraucht werden. Heute wird Demut vor allem als Bewusstsein für die eigenen Grenzen, die Abhängigkeit von anderen und die Unsicherheit menschlichen Wissens verstanden, als Einsicht in die Kontingenz alles Denkens, Glaubens und Handelns.

Inhaltsverzeichnis

    Geraubt nur hat der Mensch das Gefühl seiner Unendlichkeit und Gottähnlichkeit, und es kann ihm als unrechtes Gut nicht gedeihen, wenn er nicht auch seiner Beschränktheit sich bewusst wird, der Zufälligkeit seiner ganzen Form, des geräuschlosen Verschwindens seines ganzen Daseins im Unermesslichen.1Schleiermacher, Friedrich Daniel Ernst, Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern, Hamburg 2004, 30.

    Dieses Gefühl der Kontingenz des eigenen Daseins und des ganzen Universums ist für Schleiermacher oes-gnd-iconwaiting... die Wurzel der Demut, die Einsicht in die Abhängigkeit von etwas, das das eigene Dasein und das Sein der Welt übersteigt.

    Diese Fassung des Begriffs ist das Resultat einer Geschichte der zunehmenden Rationalisierung des Verständnisses der Demut. Diese ist durchzogen von einer grundlegenden Ambivalenz: Die freiwillige Unterordnung unter eine alles übersteigende Macht kann in eine blinde Akzeptanz von Herrschaft umschlagen.

    1. Zur Begriffsgeschichte

    Diese Ambivalenz findet sich bereits in den Texten der hebräischen Bibel. Insbesondere die Weisheitsschriften verstehen Demut einerseits als das angemessene Verhalten des Menschen gegenüber dem Gott, der die Elenden und Demütigen erhört.2Vgl. Preuß, Horst Dietrich, Art. Demut I. Altes Testament, in: TRE 8 (1981), 459–461, 461. Sie ist ein Sich-Einfinden in Gottes gerechte Ordnung der Welt. Andererseits ist Demütigung eine Praxis, mit der eine mächtige Person ihr unterlegene Personen, auch mit Gewalt, auf ihren niederen Rang verweist; sie wird sowohl von Gott ausgesagt, der z. B. Israels Feinde demütigt, aber auch von Menschen (so kann demütigen euphemistisch synonym mit vergewaltigen gebraucht werden).3Vgl. Preuß, Demut, 460.

    In der griechischen Antike war Demut negativ belegt, sie bezeichnet einen niedrigen Status, aber auch eine niedrige Gesinnung.4Vgl. Thiessen, Jacob, Demut als christliche Lebensweise. Eine Studie zu den Paulusbriefen in ihrem hellenistischen und biblischen Kontext, in: EJT 24 (2015), 5–18, 6. Für Aristoteles oes-gnd-iconwaiting... ist Demut – wenn man mikropsychia entsprechend interpretiert – nicht nur keine Tugend, sondern ein Laster, weil sich die demütige Person falsch, nämlich zu gering, einschätzt und sich damit als keiner Ehre wert zu sein versteht.5Vgl. Halbig, Christoph, Demut und Großgesinntheit. Apologie zweier schwieriger Tugenden, in: Rohr, Winfried (Hrsg.), Liebe – eine Tugend? Das Dilemma der modernen Ethik und der verdrängte Status der Liebe, Wiesbaden 2018, 335–356, 341.

    Eine positive Bedeutung gewinnt Demut dann wieder im Christentum. Zugespitzt lässt sich von einer „Umwertung der Werte“ sprechen. Schon Paulus oes-gnd-iconwaiting... betont, dass das Niedrige erhöht und das Törichte zur Weisheit wird.6Vgl. 1Kor. 1,22–24[22] Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, [23] wir aber predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit; [24] denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.Zur Bibelstelle; Phil 2,6–11[6] Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, [7] sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. [8] Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. [9] Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, [10] dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, [11] und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.Zur Bibelstelle. Demut wird zunächst als Demut Jesu verstanden. Zentraler Text hierfür ist der Christushymnus in Phil 2,6–11[6] Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, [7] sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. [8] Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. [9] Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, [10] dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, [11] und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.Zur Bibelstelle.  Schon hier erscheint Demut als eine Form der Liebe, der Selbstsucht, Eitelkeit und Hochmut entgegengestellt wird.7Vgl. schon Bultmann, Rudolf, Theologie des Neuen Testaments, Tübingen 1980, 346. Sie blickt nicht auf sich, sondern auf das, was den anderen dient.8Vgl. Phil 2,4[4] und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.Zur Bibelstelle. In diesem Sinn wird Demut als Nachfolge Jesu schließlich zu einem Dienstideal.9Vgl. Thiessen, Demut, 10.

    In der alten Kirche entwickelt sich dann die Vorstellung der Demut als zentraler christlicher Tugend. So ist die Demut Christi für Origenes oes-gnd-iconwaiting... die Wurzel der Erlösung. In der Nachfolge dieses Lehrers der Demut entwickelt sich die innere Haltung des Sich-Gering-Achtens als verdienstliches Werk der Buße. Diese Verbindung der Demut mit der Bußpraxis wird dann auch für ihr Verständnis im Mönchtum bedeutend. Die Reue angesichts der eigenen Sündhaftigkeit und Unrechtmäßigkeit gegenüber Gott und den Nächsten mündet dann in eine Praxis der selbsterniedrigenden Askese.10Vgl. Barth, Roderich, The Rationality of Humility, in: EJPR 6/3 (2014), 101–116, 109f. In diesen Kontext gehört auch die Unterscheidung in wahre und falsche Demut – verbunden mit dem Paradox, dass die wahre Demut als solche gar nicht gezeigt werden kann, weil ihre Herausstellung schon ein Hinweis darauf ist, dass sie wahr gar nicht sein kann. Schon früh (bei Pachomius oes-gnd-iconwaiting...) wird allerdings mit der Demut auch der Gehorsam gegenüber den Oberen verbunden.11Vgl. Burger, Christoph, Historische Semantik in der Theologie. Luthers Neubestimmung von Marias Demut (humilitas) in seiner Übersetzung und Auslegung des „Magnificat“, in: Jahrbuch für germanistische Sprachgeschichte 2 (2011), 80–93, 83.

    Die Ausarbeitung einer eigenen Demutstheologie folgt einer Linie von Augustinus oes-gnd-iconwaiting... bis zu Thomas von Aquin oes-gnd-iconwaiting.... Bei Augustinus ist der Gegensatz von Hochmut und Demut prägend. So wie der Hochmut die Wurzel aller Sünde, ist die Demut die Mutter aller Tugenden. Dem Vorbild Christi entsprechend sind Selbstvergessenheit und –verachtung im Vergleich mit Gott die dem Christenmenschen angemessenen Haltungen. Vor allem Bernard von Clairvaux oes-gnd-iconwaiting... arbeitet eine Stufenleiter der Demut aus, der der Mönch verpflichtet ist. Zu ihr gehören Einsicht in die eigene Nichtigkeit ebenso wie den absoluten Gehorsam gegenüber dem Prior. Thomas schließlich ordnet die Demut in das System der Kardinaltugenden ein, wobei sie für ihn das Fundament aller anderen moralischen und theologischen Tugenden bildet. Problematisch dabei ist, dass Demut damit zu einer Bußtechnik wird, wobei paradoxerweise die Beschäftigung mit dem eigenen, zwar unwürdigen, Selbst, dieses immens aufwertet, was eigentlich den Sinn der Demut verfehlt.12So schon Hermann, Wilhelm, Art. Demut, demütig, in: RE 4 (1896), 571–576, 574.

    Diesem Verständnis von Demut als verdienstlicher Tugend gilt die scharfe Kritik Martin Luthers oes-gnd-iconwaiting.... Beispielhaft deutlich wird dies an seiner Übersetzung des Magnificat (Lk 1,46–55[46] Und Maria sprach:Meine Seele erhebt den Herrn,[47] und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes;[48] denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.[49] Denn er hat große Dinge an mir getan,der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.[50] Und seine Barmherzigkeit währet für und fürbei denen, die ihn fürchten.[51] Er übt Gewalt mit seinem Armund zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.[52] Er stößt die Gewaltigen vom Thronund erhebt die Niedrigen.[53] Die Hungrigen füllt er mit Güternund lässt die Reichen leer ausgehen.[54] Er gedenkt der Barmherzigkeitund hilft seinem Diener Israel auf,[55] wie er geredet hat zu unsern Vätern,Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit.Zur Bibelstelle). Die traditionelle Übersetzung tapeinosis/humilitas in Lk 1,48[48] denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.Zur Bibelstelle mit Demut lehnt er entschieden ab. Stattdessen übersetzt er – was dem antiken Sprachgebrauch entspricht – mit Niedrigkeit. Denn würde sich Maria ihrer Demut rühmen, wäre das in seinen Augen geradezu eine Vermessenheit.13Vgl. Burger, Semantik, 88. Ebenso weist er die Idee, dass die Tugend der Demut irgendetwas zum Heil des Menschen beitragen könne, kategorisch zurück.

    Wegen ihrem das Subjekt geringschätzenden Beiklang verliert die Demut in der Aufklärung ihre Bedeutung, sie gerät zunehmend in Konflikt mit dem Ideal der Autonomie. Demut wird zur persönlichen Bescheidenheit sublimiert. Parallel dazu bleibt aber der Gedanke erhalten, dass diese auch das Verhältnis zu den größeren Zusammenhängen – Natur und Kosmos – betrifft, den Mächten oder Kräften, die das menschliche Leben übersteigen. So steht bei Kant oes-gnd-iconwaiting... an der Stelle der Demut die Achtung vor dem Sittengesetz oder in der Begegnung mit dem Erhabenen das Staunen über das Universum („der gestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir“).14Kant, Immanuel, Kritik der praktischen Vernunft (Werkausgabe Band VII), Frankfurt 1968, 300. Schleiermacher oes-gnd-iconwaiting... schließlich versteht Demut, ganz im Zeichen der Romantik und mit expliziter Bezugnahme auf Spinoza oes-gnd-iconwaiting..., als Einsicht in die eigene Beschränktheit im Vergleich zum Universum und in die Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Menschen, die es verbietet zu meinen, über andere erhaben zu sein.15Vgl. Schleiermacher, Reden, 60f.

    2. Zur Aktualität der Demut

    In der aktuellen Debatte sind es vor allem zwei – an manchen Stellen miteinander verbundene – Felder, in denen der Demutsbegriff diskutiert wird: zum einen das Feld der Neubewertung von Gefühlen und Emotionen, zum anderen der Renaissance der Tugendethik in den letzten Jahrzehnten.

    Zum Thema der Gefühle ist ein wichtiger Zugang der phänomenologische Ansatz. Aus dieser Perspektive ist Demut durch drei zentrale Aspekte charakterisiert: Machtlosigkeit, Abhängigkeit und Begrenztheit.16Vgl. Puchta, Jonas, Das Betroffensein von Demut. Ein phänomenologisches Deutungsangebot, in: NZSTh 65 (2023), 211–232, 220. Dabei ist zu differenzieren zwischen dem unmittelbaren Erleben der Situation, die demütig werden lässt und der Stellungnahme zu ihr. Wobei von Demut eigentlich erst zu sprechen ist, wenn die betroffene Person sich zu den drei Aspekten bekennt.17Vgl. Puchta, Betroffensein, 222. Das Erleben und die Stellungnahme sind von Gefühlen beeinflusst, ohne auf diese zurückgeführt werden zu können. Zusammenfassend formuliert Puchta:

    Eine Person ist demütig, wenn sie durch die Ergriffenheit von einem Gefühl mit der Autorität unbedingten Ernstes zu der verbindlichen Stellungnahme bereit ist, sich bereitwillig die eigene Abhängigkeit, Begrenztheit und Machtlosigkeit einzugestehen.18Puchta, Betroffensein, 226.

    In diesem Sinne eignet der Erfahrung der Demut eine religiöse Dimension. Problematisch ist, dass hier nicht darauf reflektiert wird, von welcher Macht oder Autorität diese Ergriffenheit hervorgerufen wird. Inszenierungen totalitärer Regime und autoritärer Institutionen zielen geradezu darauf ab, solche Gefühle zu evozieren: „Ich bin nichts, mein Volk ist alles!“ oder ähnliches. Demut ist damit nicht an sich gut oder wertvoll. Zur Einordnung gehört auch die Frage, ob die Macht oder Autorität legitimerweise eine entsprechende Antwort erwarten oder gar einfordern darf und welche Reaktionsformen von der sich demütig erlebenden Person aus dieser folgen.

    Im Zuge der Renaissance der Tugendethik ist auch die Demut als Thema wiederentdeckt worden. Dabei ist aus nachmetaphysischer Sicht eine direkte Anknüpfung an die klassischen Tugendlehren von Aristoteles oes-gnd-iconwaiting... und Thomas von Aquin oes-gnd-iconwaiting... schon deshalb schwierig, weil Aristoteles Demut gerade nicht als Tugend verstehen konnte und weil Thomas aus seinem theologischen Bezugsrahmen gelöst werden muss. Eine mögliche Lösung dieses Problems liegt darin, in kantischer Tradition davon auszugehen, dass die Selbstschätzung der Person als ein moralisches Wesen die Voraussetzung dafür ist, auch andere Personen zu schätzen. Die Pointe der Demut läge dann nicht mehr im Vergleich mit anderen, sondern vor der Instanz des Sittengesetzes.19Vgl. Halbig, Demut, 348f. In eine ähnliche Richtung geht der Versuch, Demut als innere Haltung zu rekonstruieren, und dabei vom Aufeinanderverwiesensein von Tugenden und Gefühlen auszugehen. Dann erweist sich Demut als spannungsreiche Haltung, zwischen Bedingtheit und Unbedingtheit, Erhabenheit und Niedrigkeit, Stolz und Unterdrückung, Entschlossenheit und Faktizität.20Vgl. Barth, Rationality, 113.

    3. Fazit

    Demut ist ein ambivalenter Begriff, der sich auf ambivalente Erfahrungen und ihre Bearbeitung bezieht. Er reflektiert die widersprüchliche Einheit von Selbst- und Fremdbestimmung, von Autonomie und Abhängigkeit. Es geht um eine spezielle Ambiguitätstoleranz, die es dem Menschen ermöglicht, „weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen“.21Adorno, Theodor W., Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben, Frankfurt 1951, 67. Sie zielt auf Handlungsfähigkeit und ist sich doch gleichzeitig der engen Grenzen der eigenen Möglichkeiten bewusst. Dies betrifft nicht allein das menschliche Handeln im engeren Sinne, sondern grundsätzlich auch das Verhältnis zur Welt. Nicht nur das menschliche Handeln, auch das menschliche Erkennen ist begrenzt; ein Thema, das aktuell unter dem Titel epistemische Demut diskutiert wird.22Vgl. Whitcomb, Dennis et al., Intellectual Humility. Owning Our Limitations, in: Philosophy and Phenomenological Research 94 (2017), 509–539. In diesem Sinne ist Demut mit Fundamentalismen aller Art unverträglich, denn sie birgt die Einsicht in die Kontingenz alles Denkens, Glaubens und Handelns.

    Weiterführende Literatur

    Barth, Roderich, The Rationality of Humility, in: EJPR 6/3 (2014), 101–116.

    Puchta, Jonas, Das Betroffensein von Demut. Ein phänomenologisches Deutungsangebot, in: NZSTh 65 (2023), 211–232.

    Thiessen, Jacob, Demut als christliche Lebensweise. Eine Studie zu den Paulusbriefen in ihrem hellenistischen und biblischen Kontext, in: EJT 24 (2015), 5–18.

    Whitcomb, Dennis et al., Intellectual Humility. Owning Our Limitations, in: Philosophy and Phenomenological Research 94 (2017), 509–539.

    Einzelnachweise

    • 1
      Schleiermacher, Friedrich Daniel Ernst, Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern, Hamburg 2004, 30.
    • 2
      Vgl. Preuß, Horst Dietrich, Art. Demut I. Altes Testament, in: TRE 8 (1981), 459–461, 461.
    • 3
      Vgl. Preuß, Demut, 460.
    • 4
      Vgl. Thiessen, Jacob, Demut als christliche Lebensweise. Eine Studie zu den Paulusbriefen in ihrem hellenistischen und biblischen Kontext, in: EJT 24 (2015), 5–18, 6.
    • 5
      Vgl. Halbig, Christoph, Demut und Großgesinntheit. Apologie zweier schwieriger Tugenden, in: Rohr, Winfried (Hrsg.), Liebe – eine Tugend? Das Dilemma der modernen Ethik und der verdrängte Status der Liebe, Wiesbaden 2018, 335–356, 341.
    • 6
    • 7
      Vgl. schon Bultmann, Rudolf, Theologie des Neuen Testaments, Tübingen 1980, 346.
    • 8
      Vgl. Phil 2,4.
    • 9
      Vgl. Thiessen, Demut, 10.
    • 10
      Vgl. Barth, Roderich, The Rationality of Humility, in: EJPR 6/3 (2014), 101–116, 109f.
    • 11
      Vgl. Burger, Christoph, Historische Semantik in der Theologie. Luthers Neubestimmung von Marias Demut (humilitas) in seiner Übersetzung und Auslegung des „Magnificat“, in: Jahrbuch für germanistische Sprachgeschichte 2 (2011), 80–93, 83.
    • 12
      So schon Hermann, Wilhelm, Art. Demut, demütig, in: RE 4 (1896), 571–576, 574.
    • 13
      Vgl. Burger, Semantik, 88.
    • 14
      Kant, Immanuel, Kritik der praktischen Vernunft (Werkausgabe Band VII), Frankfurt 1968, 300.
    • 15
      Vgl. Schleiermacher, Reden, 60f.
    • 16
      Vgl. Puchta, Jonas, Das Betroffensein von Demut. Ein phänomenologisches Deutungsangebot, in: NZSTh 65 (2023), 211–232, 220.
    • 17
      Vgl. Puchta, Betroffensein, 222.
    • 18
      Puchta, Betroffensein, 226.
    • 19
      Vgl. Halbig, Demut, 348f.
    • 20
      Vgl. Barth, Rationality, 113.
    • 21
      Adorno, Theodor W., Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben, Frankfurt 1951, 67.
    • 22
      Vgl. Whitcomb, Dennis et al., Intellectual Humility. Owning Our Limitations, in: Philosophy and Phenomenological Research 94 (2017), 509–539.
    Zitieren

    Drucken