Klimawandel

Nachweise in SysLex

Naturschutz und Landschaftspflege(Autor*in )
Veröffentlicht29.10.2026
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Naturschutz und Landschaftspflege sind angesichts des fortschreitenden Klimawandels, des Verlustes biologischer Vielfalt und des weltweit nach wie vor steigenden Verbrauchs natürlicher Ressourcen auch innerhalb der theologischen Ethik ein wichtiges Querschnittsthema. Aus dem Verständnis als Mitgeschöpf ergibt sich für den Menschen ein ethischer Auftrag, natürliche Lebensgrundlagen zu schützen und gesellschaftliche sowie politische Strukturen so zu gestalten, dass sie den Anforderungen ökologischer Nachhaltigkeit und intergenerationeller Gerechtigkeit entsprechen. Dabei bilden dogmatische und ethische Themenbereiche wie die Schöpfungslehre, die theologische Anthropologie, das machtkritische Potenzial der Eschatologie oder Modelle der Verantwortungsethik zentrale Grundlagen.

SachschlagwortAnthropozän, Eschatologie, Gerechtigkeit, Hoffnung, Klimakrise, Klimawandel, Kolonialismus, Nachhaltigkeit, Natur, Naturethik, Schöpfung, Umwelt, Umweltethik, Verantwortung, dominium terrae
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Tiere/ Mitwelt(Autor*in )
Veröffentlicht01.05.2025
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Die Beziehung zwischen Tier, Mitwelt und Mensch ist durch gegenseitige Abhängigkeit charakterisiert. Doch seit etwa dem 19. Jh. führt die technisch-industrielle Entwicklung zu umfangreicher Ausbeutung von Tier und Mitwelt durch den Menschen. Der christlichen Theologie ist angesichts der zerstörerischen Gewalt des Menschen aufgegeben, darüber zu reflektieren, welcher Umgang mit Tier und Mitwelt wahrhaft christlich wäre. Diese Frage betrifft unmittelbar Tier und Mitwelt, mittelbar aber auch zukünftige Menschen, die unter Klimawandel und Artensterben massiv leiden werden.

SachschlagwortArtensterben, Fleisch, Gerechtigkeit, Geschöpf, Klima, Klimawandel, Kreuzestod, Mensch, Mitwelt, Nächstenliebe, Rechte der Natur, Schöpfer, Tier, Tierethik, Würde, dominium terrae
Version1.0
Tourismus(Autor*in )
Veröffentlicht29.10.2026
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Der Tourismus ist ein gerade in den letzten beiden Jahrzehnten enorm bedeutsamer Wirtschaftsfaktor geworden: 10 Prozent der Wirtschaftsleistung eines jeden Staates werden in diesem Dienstleistungssektor erzielt. Dabei wirft der moderne Massentourismus eine Menge an ökologischen, sozialen und kulturellen Fragen auf, die einer sozialethischen Durchdringung bedürften. Die internationale Tourismuswirtschaft hat dies mit der Etablierung eines „Global Code for Ethics in Tourism“ erkannt, jedoch ist dieser Kodex nur eingeschränkt wirksam. Die gewaltigen Herausforderungen eines Overtourism oder die sozialen Folgen eines Tourismus in den Ländern des globalen Südens lassen sich damit nicht steuern. Hier bedarf es weitergehender Konzepte durch individuelle Verzichtsleistungen, durch ökonomische Anreize oder durch alternative Narrative eines „sanften“ Reisens. Kirchliche Akteure haben auf diesen Umstand seit den 1970er Jahren aufmerksam gemacht, wobei die Auseinandersetzung mit einer Ethik des Tourismus in der theologischen Sozialethik wie auch in den Kirchen nur ein Nischendasein pflegt– ganz im Gegensatz zur wirtschaftlichen Bedeutung dieses Zweigs der Dienstleistungswirtschaft mit globalen Folgen. Dazu passt, dass im gesamtgesellschaftlichen Diskurs es durchaus Anzeichen dafür gibt, dass die Auseinandersetzung mit den ökologischen und sozialen Folgen des globalen Tourismus zunimmt, jedoch kommt es bisher noch zu keiner durchgehenden Veränderung des Verhaltens der Reisenden. Auch nach mehr als 50 Jahren des Diskurses über den Tourismus ist es bisher nur in Ansätzen zu einer nachhaltigen Steuerung der Tourismuswirtschaft gekommen.

SachschlagwortBildung, Energie, Gerechtigkeit, Klimawandel, Kultur, Menschenrechte, Mobilität, Nachhaltigkeit, Sport
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