Adolf von Harnack

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Dialektische Theologie(Autor*in )
Veröffentlicht30.10.2026
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Die Dialektische Theologie (1922–1933) gilt als die wirkmächtigste theologische Bewegung des deutschsprachigen Protestantismus des 20. Jahrhunderts, welche die christliche Theologie noch immer prägt.[1] Als theologisch-kirchlicher Aufbruch nach dem Ersten Weltkrieg zeichnet sie sich vor allem durch die Zentrierung des Wortes und der Offenbarung Gottes aus.

[1] Vgl. Thomas, Günter, Art. Dialektische Theologie, in: Metzlers Lexikon Religion. Gegenwart – Alltag – Medien (2005), 249–251; Korsch, Dietrich (Hrsg.), Karl Barth. Dialektische Theologie, Leipzig 2018, 5.

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SachschlagwortDialektik, Jesus Christus, Krise, Offenbarung, Vernunft, Wort Gottes
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Jesus Christus (als Thema systematischer Theologie)(Autor*in )
Veröffentlicht01.05.2025
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Das Bekenntnis, Jesus Christus ist Gott und Mensch, artikuliert den christlichen Glauben. Seine dogmatische Reflexion nennt man Christologie. Bei ihr handelt es sich um eine theologische Beschreibung der Bedeutung und Funktion Jesu Christi für den christlichen Glauben. Als theologische Lehre ist die Christologie, so wird im Folgenden vorgeschlagen, nicht gegenständlich-sachhaltig als Darstellung einer Person und ihrer Besonderheit zu verstehen, sondern reflexiv. Sie erörtert den christlichen Glauben als ein in die Geschichte eingebundenes Kommunikationsgeschehen. Dieser Vorschlag nimmt sowohl die Entwicklungsgeschichte der Christologie in der Moderne als auch die verschiedenen Kritiken an ihr seit der europäischen Aufklärung auf und überführt sie in eine konstruktive Neubestimmung der theologischen Lehre von Jesus Christus.

Artikelsammlung
SachschlagwortChristologie, Evangelium, Gott, Kreuz, Offenbarung, Zwei-Naturen-Lehre, historischer Jesus
Version1.0
Kanon(Autor*in )
Verwandte Artikel
Veröffentlicht01.05.2025
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Das Wort Kanon hat eine mehrfache Bedeutung. Im christlichen Kontext steht es einerseits für die Bibel als Sammlung heiliger Schriften und andererseits für die Grundlage oder die elementaren Inhalte des christlichen Glaubens. In welchem Verhältnis beide zueinanderstehen, ist Thema der Fundamentaltheologie, aber auch der materialen Dogmatik. Gleiches gilt für Bibelkanon und Bibelhermeneutik, wobei die Bibel in ihrer Funktion als Heilige Schrift einen noch näher zu bestimmenden normativen Rang nicht nur für die Verkündigung und das Leben der Kirche, sondern auch für die Theologie in all ihren Disziplinen hat. Inwiefern dies gilt und wie sich dies konkret in der theologischen Arbeit zeigt, ist allerdings Gegenstand bleibender Debatten.

SachschlagwortGlauben, Kirche, Konfession, Offenbarung, Schrift, Tradition, Wort Gottes
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Krankenhaus(Autor*in )
Veröffentlicht29.10.2026
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Krankenhäuser sind ein wesentlicher Teil des Gesundheitssystems und bieten die Möglichkeit zur stationären medizinischen Behandlung von (schweren) Erkrankungen mit medizinisch-technischen Geräten. Historisch aus Hospitälern entstanden, bieten sie heute Spitzenmedizin und stehen zugleich unter Kostendruck. Die spirituelle Dimension von Krankheiten wird durch Krankenhausseelsorge aufgegriffen.

SachschlagwortBarmherzigkeit, Dienst, Dienstleistung, Fallpauschale, Gesundheit, Gesundheitsmarkt, Gesundheitswesen, Innovation, Klinik, Krankheit, Medizin, Nächstenliebe, Seelsorge, Sorge, Wettbewerb, christlich, diakonisch, ehrenamtlich, seelische Not
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Leib/ Körper(Autor*in )
Veröffentlicht01.05.2025
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Leiblichkeit bzw. Körperlichkeit ist zentraler Bezugspunkt einer Vielzahl von Zugängen und Perspektiven und zugleich von hoher Bedeutung für die theologische Anthropologie und Ethik, darüber hinaus etwa auch für die Christologie und die Gotteslehre. Gegenüber Formen einer Leibvergessenheit zielt die Wiedergewinnung der Leiblichkeit in der Theologie darauf, diese phänomenologisch als unhintergehbares Medium des menschlichen Zugangs zur Welt, schöpfungstheologisch als Gabe und Aufgabe ernst zu nehmen. Christologie und Erlösungslehre (vgl. Art. Soteriologie) halten fest, dass die Selbstzentriertheit auf den eigenen menschlichen Körper gegebenenfalls entmachtet werden muss, um zu einem befreiten Verhältnis zum Körper zu gelangen. Der Entlastungs- und Freiheitsgewinn lässt sich ethisch explizieren. Beispiele hierfür böten der Umgang mit Begrenzungen der körperlichen Modellierbarkeit oder mit dem Ressourcenverlust im Alter. Eine Bejahung des Gegebenen kann in diesen Fällen auch gesundheitlich protektiv sein.

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SachschlagwortAnthropologie, Gabe, Körper, Leib-Seele-Problem, Leib, Leibphänomenologie, Verantwortung
Version1.0
Werte(Autor*in )
Veröffentlicht20.06.2025
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Werte spielen eine zentrale Rolle im alltäglichen Diskurs, sei es in Politik, Medien oder Religion. Doch obwohl oft von „unseren Werten“ gesprochen wird, bleibt unklar, was genau damit gemeint ist und was Werte zu Werten macht. Dieser Beitrag beleuchtet die philosophischen und theologischen Ursprünge des Wertebegriffs, zeichnet die Geschichte von Wertetheorien nah und diskutiert den Wertewandel in westlichen Gesellschaften. Schließlich werden aktuelle Herausforderungen wie Werteerziehung, rechtsextreme Ideologien und Umweltschutz thematisiert.

SachschlagwortEthik, Gesellschaft, Gesetz, Normen, Politik, Tugend
Version1.0

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Canon(Autor*in )
Veröffentlicht01.05.2026
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The word canon has multiple meanings. In the Christian context, it refers on the one hand to the Bible as a collection of sacred writings (cf. art. Scripture) and on the other hand to the foundation or elementary contents of the Christian faith. The relationship between the two is a topic handled within fundamental theology as well as within material dogmatics. The latter disciplines also deal with the biblical canon and biblical hermeneutics, where, in its function as Holy Scripture, the Bible has a normative status that is yet-to-be-determined more precisely not only in the context of proclamation and the life of the Church but also in all of the theological disciplines. However, the extent to which this applies to, and how it manifests itself concretely in, theological work is the subject of ongoing debate.

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