Katharina Wörn

In SysLex

Articles (as author)

Dogmatics(with )
Published1 May 2026
Excerpt

Dogmatics is a field within (systematic) theology that deals with the development of the content of Christian faith and its responsibility to the present. Against the background of dogmatics’ historical developments, we focus on what characterizes dogmatics as an academic (wissenschaftliche) discipline (such as systematicity, positionality, contextuality, interdisciplinarity), the tasks and goals it pursues, the sources (Bible, practice of faith, experience) and norms it refers to, and the subjects that it deals with. In light of the plurality internal to dogmatics, we discuss the position of dogmatics in the context of systematic theology and also thematize the status of dogmatics as an academic discipline. Finally, our own understanding of dogmatics in the context of the SysLex project is presented and explained as followed: “Dogmatics means theologizing in the face of the present as a reflective endeavor related to the Christian faith and its practices. This process gives rise to a dialogical context that, within academic dogmatics at least, aims at increasing coherence and at methodologically grounded dispute around and between categories of interpretation. Dogmatics finds a central – but not the only – place in academic theology (wissenschaftliche Theologie).”

Collection of Articles
Version1.0

Peer Reviewed Articles

Creation(Author )
Published1 May 2026
Excerpt

All monotheistic religions are convinced that the world was created by a deity. For the Christian religion, the two creation narratives at the beginning of the bible (cf. art. Scripture) are of particular relevance. Christianity derives from these narratives an understanding of the origin, meaning, and purpose of all living things. However, conflicts of interpretation regarding the role and responsibility of humans in the overall context of creation are always present. It is interesting to note that the authors of the biblical texts were already aware that the world as they experienced it was marked by a deficit of justice.

Collection of Articles
Version1.0

In SysLex [Deutsch]

Articles (as author)

Dogmatik(with )
Published1 May 2025
Excerpt

Dogmatik ist ein Teilbereich der (Systematischen) Theologie, der sich mit der Entfaltung der Inhalte christlichen Glaubens und deren Verantwortung in der Gegenwart befasst. Vor dem Hintergrund der historischen Entwicklungen des Faches wird gefragt, was Dogmatik als wissenschaftliche Disziplin kennzeichnet (etwa Systematizität, Positionalität, Kontextualität, Interdisziplinarität), welche Aufgaben und Ziele Dogmatik verfolgt, auf welche Quellen (Bibel, Glaubenspraxis, Erfahrung) und Normen sie sich bezieht und welche Gegenstände sie behandelt. Angesichts der inneren Pluralität von Dogmatik wird zum einen die Verortung der Dogmatik im Kontext der Systematischen Theologie diskutiert und zum anderen die Rede von Dogmatik als Fach thematisiert. Abschließend wird das eigene Verständnis von Dogmatik im Kontext des SysLex vorgestellt und erläutert: „Dogmatik bedeutet Theologisieren im Angesicht der Gegenwart und ist als reflexiver Grundmodus bezogen auf den christlichen Glauben und seine Praktiken. Dieser Prozess entwickelt einen Gesprächszusammenhang, der im Kontext wissenschaftlicher Dogmatik auf zunehmende Kohärenz und methodisch grundierten Streit um und zwischen Deutungskategorien abzielt. Dogmatik findet einen zentralen – aber nicht den einzigen Ort – in der wissenschaftlichen Theologie.“

Collection of Articles
KeywordErfahrung, Glauben, Prolegomena, Schrift, Systematische Theologie, Theologie, Wissenschaft, Wissenschaftstheorie
Version1.0

Peer Reviewed Articles

Jesus Christus (als Glaubensinhalt)(Author )
Published16 October 2025
Excerpt

Der Name „Jesus Christus“ verbindet den historischen Menschen Jesus von Nazareth mit der religiösen Erwartung des von Gott gesandten Messias und steht im Zentrum christlicher Glaubensüberzeugung. Die Suche nach dem „wirklichen“ oder „historischen“ Jesus hat seit der Aufklärung zu vielfältigen, oft widersprüchlichen Rekonstruktionen geführt, da historische Quellen nur Wahrscheinlichkeiten, aber keine Gewissheiten liefern. Theologisch entscheidend ist jedoch nicht die historische Faktizität, sondern das Bekenntnis zu Jesus Christus als dem lebendigen, in der Geschichte wirkenden Gottessohn, wie es das Neue Testament bezeugt. Die Evangelien erzählen von der Menschlichkeit Jesu im Licht des Osterglaubens, wobei die wahre Bedeutung Jesu für den Glauben in seiner Gegenwart und Wirksamkeit als Christus liegt, nicht in historischer Rekonstruktion.

Collection of Articles
KeywordBekenntnis, Geschichte, Gewissheit, Glauben, Name Gottes, Offenbarung, Wort Gottes, historische Kritik, historischer Jesus, irdischer Jesus
Version1.0
Schöpfung(Author )
Published1 May 2025
Excerpt

Alle monotheistischen Religionen sind überzeugt, dass die Welt von einer G*ttheit geschaffen wurde. Für das Christentum sind die beiden Schöpfungserzählungen am Anfang der Bibel von besonderer Relevanz. Aus ihnen leitet es ein Verständnis über den Ursprung, Sinn und Ziel alles Lebendigen ab. Dabei kommt es jedoch immer wieder zu Deutungskonflikten über die Rolle und Verantwortung des Menschen im Gesamtzusammenhang der Schöpfung. Interessant ist, dass sich schon die Autoren der biblischen Texte darüber bewusst waren, dass die Welt, wie sie sie erleben, ein Gerechtigkeitsdefizit hat.

Collection of Articles
KeywordAnthropologie, Frau, Gott, Gottebenbildlichkeit, Kosmos, Mann, Mitwelt, Natur, Tier, Trinität, Welt
Version1.0