Referred to in [Deutsch]
Dienstgemeinschaft(Author )
| Published | 29 Oct 2026 |
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| Excerpt | Der Begriff beschreibt das Miteinander von Dienstnehmenden und Dienstgebenden in Einrichtungen und Dienstellen der Kirchen (ev. u. kath.) und den ihnen rechtlich zugeordneten Wohlfahrtsverbänden. Das Grundgesetz formuliert das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und Religionsgemeinschaften (Art. 4, 140 GG i. V. m. Art. 137 WRV) und im Anschluss daran gewährt es ihnen im Rahmen der Verfassungsnormen ein selbstgestaltetes Arbeitsrecht, das seine Besonderheit im Begriff der Dienstgemeinschaft formuliert. Der Begriff ist weder theologisch noch kirchenrechtlich eindeutig definiert. Historisch diente er auch der Beschreibung staatlicher Dienstverhältnisse u. a., die spezielle Loyalitätsanforderungen enthielten. |
| Keyword | Arbeit, Arbeitskampf, Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR), Caritas, Diakonie, Dienstgeberin, Dritter Weg, Grundordnung des kirchlichen Dienstes, Identität, Individualarbeitsrecht, Kapitalismus, Kirchenaustritt, Kirchenmitgliedschaft, Kollektivarbeitsrecht, Loyalität, Mirtarbeitendenvertretungsgesetz (MVG), Mitarbeitsrichtlinie, Profilbildung, Streikrecht, Wertewiderspruch, Wirtschaft, Wohlfahrtsverbände |
| Version | 1.0 |
Psychatrie- und Psychotherapieethik(Author )
| Published | 29 Oct 2026 |
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| Excerpt | Der Artikel erschließt die Ethik der Psychiatrie und Psychotherapie als bereichsethische Konkretion der Bio- und Medizinethik und zeigt das Desiderat systematisierender psychiatrieethischer Reflexionen auf. Ein historischer Durchgang von den Anfängen des Fachs bis in die Gegenwart macht deutlich, wie missbrauchsanfällig und zugleich interdisziplinär komplex die Psychiatrie, ihre Zugänge und Krankheitsbegriffe sind. Zu den gegenwärtigen Aufgaben einer Psychiatrieethik gehört die Generierung von Wertetransparenz und Wertediskussionen, was sich u. a. am Streit um einen psychiatrischen Krankheitsbegriff sowie an der Frage von Zwangsmaßnahmen und -behandlungen im Spannungsfeld von Autonomie, Fürsorge, Nichtschaden und Gerechtigkeit konkretisieren lässt. Ausgehend von schöpfungs-, inkarnations- und kreuzestheologischen Hintergrundüberzeugungen lassen sich theologisch-ethisch Relationalität, die Hochschätzung von Leiblichkeit und die bleibende Solidarität mit den Exkludierten als orientierende Prinzipien entfalten, die u. a. in zwangsvermeidender psychiatrischer und diakonischer Praxis ihren Ausdruck finden und als Impulse in den interdisziplinären Diskurs einzubringen sind. |
| Keyword | Autonomie, Bioethik, Diakonie, Ethik in der Psychatrie, Medizinethik, Psychatriegeschichte, Psychische Krankheit, Psychotherapie, Stigmatisierung, Zwangsbehandlung |
| Version | 1.0 |
