Francisco Suárez

Nachweise in SysLex

Existenz(Autor*in )
Veröffentlicht18. August 2026
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Den Begriff „Existenz“ findet man in philosophischen und theologischen Schriften mit zwei Grundbedeutungen: als ontologischer Ausdruck – eng verbunden mit dem Seinsbegriff und theologisch relevant für das Denken über Gottes Verhältnis zur Welt – und als anthropologischer Ausdruck, also als Wort, das das menschliche Leben mit seinen Grenzen, seiner Freiheit und Sterblichkeit meint, geprägt vom Existentialismus des 20. Jahrhunderts. Während die ontologische Fassung aus antiker und scholastischer Tradition stammt, entstand die anthropologische mit Impulsen von modernen Denkern wie Schelling oes-gnd-iconwaiting... und Kierkegaard oes-gnd-iconwaiting..., stets von ontologischen Interessen begleitet. In diesem Artikel wird eine Geschichte des Existenzbegriffes entfaltet. Er zeigt hauptsächlich in welchen Kontexten beide Grundbedeutungen entstanden sind, wie sie miteinander verknüpft waren, und auch die Verwandtschaft mit dem Seinsbegriff. Es folgt eine Beschreibung der modernen theologischen Rezeption der Begriffe Existenz und Sein und eine Würdigung der theologischen Relevanz der Begriffe.

SachschlagwortGott, Hermeneutik, Leben, Mensch, Religionsphilosophie, Schöpfung, Sein, Sprache, Subjekt, Welt, Wirklichkeit
Version1.0
Würde(Autor*in )
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Veröffentlicht1. Mai 2025
Exzerpt

Die Würde ist aufgrund ihrer Offenheit anschlussfähig für unterschiedliche Zeiten, Kontexte und Anwendungsfelder. Die damit einhergehende Unbestimmtheit und Vagheit macht auf die Klärungs- und Konkretisierungsbedürftigkeit der Würde aufmerksam. Es werden zwei Stränge von Würde unterschieden, nämlich eine bedingte Würde, die aufgrund von bestimmten Eigenschaften, Fähigkeiten oder Anerkennung zugesprochen wird, und eine unbedingte Würde, die voraussetzungslos und unbedingt gilt.

SachschlagwortAnerkennung, Autonomie, Biomedizin, Cyborg, Gnade, Gottebenbildlichkeit, Medizinethik, Menschenrechte, Person, Rechte, Tier
Version1.0