[15] Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher Nahrung [16] und jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat – was hilft ihnen das? [17] So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.
[18] Aber es könnte jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken. [19] Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht daran; die Teufel glauben’s auch und zittern.
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Existenz(Author )
| Published | 18 August 2026 |
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| Excerpt | Den Begriff „Existenz“ findet man in philosophischen und theologischen Schriften mit zwei Grundbedeutungen: als ontologischer Ausdruck – eng verbunden mit dem Seinsbegriff und theologisch relevant für das Denken über Gottes Verhältnis zur Welt – und als anthropologischer Ausdruck, also als Wort, das das menschliche Leben mit seinen Grenzen, seiner Freiheit und Sterblichkeit meint, geprägt vom Existentialismus des 20. Jahrhunderts. Während die ontologische Fassung aus antiker und scholastischer Tradition stammt, entstand die anthropologische mit Impulsen von modernen Denkern wie Schelling |
| Keyword | Gott, Hermeneutik, Leben, Mensch, Religionsphilosophie, Schöpfung, Sein, Sprache, Subjekt, Welt, Wirklichkeit |
| Version | 1.0 |

