[22] Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, [23] wir aber predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit; [24] denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
Nachweise in SysLex
Demut (ethisch)(Autor*in )
| Veröffentlicht | 2. September 2026 |
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| Exzerpt | Während Demut in der griechischen Antike negativ belegt war, wurde sie im Christentum zu einer zentralen Tugend, verbunden mit Selbstbescheidung, Gehorsam und der Einsicht in die eigene Begrenztheit gegenüber Gott. Der Begriff der Demut ist allerdings ambivalent: Demut kann einerseits zu Selbstreflexion und Verantwortungsbewusstsein führen, andererseits aber auch zur Unterwerfung unter Autoritäten missbraucht werden. Heute wird Demut vor allem als Bewusstsein für die eigenen Grenzen, die Abhängigkeit von anderen und die Unsicherheit menschlichen Wissens verstanden, als Einsicht in die Kontingenz alles Denkens, Glaubens und Handelns. |
| Sachschlagwort | Abhängigkeit, Anthropologie, Beziehung, Buße, Demut, Dienst, Emotion, Erlösung, Freiheit, Gefühl, Handlung, Macht, Person, Sünde, Unterdrückung, Verantwortung |
| Version | 1.0 |
