Jesaja 11,6–8

[6] Da wird der Wolf beim Lamm wohnen und der Panther beim Böcklein lagern. Kalb und Löwe werden miteinander grasen, und ein kleiner Knabe wird sie leiten. [7] Kuh und Bärin werden zusammen weiden, ihre Jungen beieinanderliegen, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. [8] Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein kleines Kind wird seine Hand ausstrecken zur Höhle der Natter.

Referred to in

Geschöpf (ethisch)(Author )
Published16 September 2026
Excerpt

Von sich selbst, seinen Mitmenschen, von Tieren oder von weiteren Größen als Geschöpf (lat. creatura) zu sprechen, gehört zur traditionellen wie gegenwärtigen Grundgrammatik des christlichen Glaubens. Mit dieser Redeweise verbinden sich weitreichende ethische Implikationen; besonders gilt dies für die Verwendung der Abstrakta Geschöpflichkeit und Kreatürlichkeit sowie der Komposita Mitgeschöpf bzw. Mitgeschöpflichkeit. Die Reflexion der Frage, was es bedeutet, als Gottes Geschöpf im Kontext anderer Geschöpfe zu leben, bildet damit einen Kernbestand christlich-theologischer Ethik.

KeywordBeziehung, Demut, Ethik, Gabe, Geschöpf, Gottebenbildlichkeit, Leben, Menschenwürde, Natur, Ordnungstheologie, Relation, Schöpfung, Tier, Tierethik, Umweltethik, Vulnerabilität
Version1.0