Kohelet 3,18–20

[18] Ich sprach in meinem Herzen: Es geschieht wegen der Menschenkinder, damit Gott sie prüfe und sie sehen, dass sie selber sind wie das Vieh. [19] Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh: Wie dies stirbt, so stirbt auch er, und sie haben alle einen Odem, und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh; denn es ist alles eitel. [20] Es fährt alles an einen Ort. Es ist alles aus Staub geworden und wird wieder zu Staub.

Referred to in

Geschöpf (ethisch)(Author )
Published16 September 2026
Excerpt

Von sich selbst, seinen Mitmenschen, von Tieren oder von weiteren Größen als Geschöpf (lat. creatura) zu sprechen, gehört zur traditionellen wie gegenwärtigen Grundgrammatik des christlichen Glaubens. Mit dieser Redeweise verbinden sich weitreichende ethische Implikationen; besonders gilt dies für die Verwendung der Abstrakta Geschöpflichkeit und Kreatürlichkeit sowie der Komposita Mitgeschöpf bzw. Mitgeschöpflichkeit. Die Reflexion der Frage, was es bedeutet, als Gottes Geschöpf im Kontext anderer Geschöpfe zu leben, bildet damit einen Kernbestand christlich-theologischer Ethik.

KeywordBeziehung, Demut, Ethik, Gabe, Geschöpf, Gottebenbildlichkeit, Leben, Menschenwürde, Natur, Ordnungstheologie, Relation, Schöpfung, Tier, Tierethik, Umweltethik, Vulnerabilität
Version1.0