Sprüche 17,5

Wer den Armen verspottet, verhöhnt dessen Schöpfer; und wer sich über eines andern Unglück freut, wird nicht ungestraft bleiben.

Referred to in

Geschöpf (ethisch)(Author )
Published16 September 2026
Excerpt

Von sich selbst, seinen Mitmenschen, von Tieren oder von weiteren Größen als Geschöpf (lat. creatura) zu sprechen, gehört zur traditionellen wie gegenwärtigen Grundgrammatik des christlichen Glaubens. Mit dieser Redeweise verbinden sich weitreichende ethische Implikationen; besonders gilt dies für die Verwendung der Abstrakta Geschöpflichkeit und Kreatürlichkeit sowie der Komposita Mitgeschöpf bzw. Mitgeschöpflichkeit. Die Reflexion der Frage, was es bedeutet, als Gottes Geschöpf im Kontext anderer Geschöpfe zu leben, bildet damit einen Kernbestand christlich-theologischer Ethik.

KeywordBeziehung, Demut, Ethik, Gabe, Geschöpf, Gottebenbildlichkeit, Leben, Menschenwürde, Natur, Ordnungstheologie, Relation, Schöpfung, Tier, Tierethik, Umweltethik, Vulnerabilität
Version1.0