Johannes Eurich

Prof. Dr. Johannes Eurich promovierte und habilitierte sich nach 5 Jahren als Gemeindepastor an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg. Seine erste Professur für Ethik in der Sozialen Arbeit führte ihn an die Ev. Hochschule in Bochum. Seit 2009 ist er Professor für Praktische Theologie/Diakoniewissenschaft und Direktor des Diakoniewissenschaftlichen Instituts an der Universität Heidelberg. 2011 wurde er zum extraordinary Professor for Practical Theology an der Stellenbosch University in Südafrika berufen. Prof. Eurich gehört u. a. dem Kammernetzwerk der EKD an und war 2020–2025 Vorsitzender ReDI – der internationalen Fachgesellschaft für Diakoniewissenschaft. Beim Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD ist er als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats tätig und gehört dem Vorstand des Instituts an.

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Artikel (als Autor*in)

Behinderung (ethisch)
Veröffentlicht29.10.2026
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Eine Behinderung ist kein Merkmal eines Menschen, sondern ergibt sich aus dem Zusammenspiel zwischen Umweltbedingungen und Beeinträchtigungen eines Menschen. In diesem Sinne wird ein Mensch behindert, soll aber nicht als der oder die „Behinderte“ etikettiert werden, weil damit impliziert würde, dass dieser Mensch ein Defizit habe. Dieser Wechsel im heutigen Begriffsverständnis zeigt an, dass eine Behinderung kulturgeschichtlich unterschiedlich gedeutet wurde und gegenwärtig vor allem die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen leitende Orientierung ist. Auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) sollen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Selbstbestimmung der betroffenen Menschen befördert werden.

SachschlagwortAbwertung, Assistenz, Beeinträchtigung, Behinderung, Gottebenbildlichkeit, Inklusion, Menschenwürde, Norm, Selbstbestimmung, Teilgabe, Teilhabe, medizinisches Modell, natürliche Ordnung, soziale Konstruktion
Version1.0
Krankenhaus
Veröffentlicht29.10.2026
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Krankenhäuser sind ein wesentlicher Teil des Gesundheitssystems und bieten die Möglichkeit zur stationären medizinischen Behandlung von (schweren) Erkrankungen mit medizinisch-technischen Geräten. Historisch aus Hospitälern entstanden, bieten sie heute Spitzenmedizin und stehen zugleich unter Kostendruck. Die spirituelle Dimension von Krankheiten wird durch Krankenhausseelsorge aufgegriffen.

SachschlagwortBarmherzigkeit, Dienst, Dienstleistung, Fallpauschale, Gesundheit, Gesundheitsmarkt, Gesundheitswesen, Innovation, Klinik, Krankheit, Medizin, Nächstenliebe, Seelsorge, Sorge, Wettbewerb, christlich, diakonisch, ehrenamtlich, seelische Not
Version1.0