Genesis 2,15

Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.

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Veröffentlicht29.10.2026
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Das normative Konzept der Nachhaltigkeit beinhaltet eine Wirtschaftsweise sowie Lebensformen, die sich über Zeit und Raum hinweg aufrechterhalten lassen, ohne die ökologischen Lebensgrundlagen zu zerstören. Ursprünglich religiös geprägt, hat es sich als Reaktion auf die dramatisch gewachsene menschliche Fähigkeit entwickelt, die natürliche Umwelt zu beherrschen und auszubeuten.
Der gesellschaftsübergreifende und interdisziplinäre Charakter des Nachhaltigkeitskonzepts bringt es mit sich, dass es aus ganz unterschiedlichen – oft gegensätzlichen – Perspektiven bearbeitet wird. Daraus ergeben sich verschiedene Deutungen, die wiederum eine Reihe normativer Probleme aufwerfen. Mit Blick auf die Gerechtigkeitsdimension stellt sich die Frage, wie sich Verteilungsprobleme innerhalb einer Generation zu den möglichen Ansprüchen künftiger Generationen verhalten.
Angesichts der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, mit denen sich ökologischer und klimatischer Wandel einerseits und politisch-wirtschaftliche Koordinationsprozesse andererseits vollziehen, stellt sich die Frage, ob eine allmähliche Transformation gelingen kann oder ob eher mit einem disruptiven Umbruch zu rechnen ist.

SachschlagwortHaushalterschaft, Klimakrise, Konflikt, Lebensweise, Nachhaltigkeit, Schöpfungsbewahrung, Umwelt, Ökologie, Ökonomie
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Schöpfung(Autor*in )
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Alle monotheistischen Religionen sind überzeugt, dass die Welt von einer G*ttheit geschaffen wurde. Für das Christentum sind die beiden Schöpfungserzählungen am Anfang der Bibel von besonderer Relevanz. Aus ihnen leitet es ein Verständnis über den Ursprung, Sinn und Ziel alles Lebendigen ab. Dabei kommt es jedoch immer wieder zu Deutungskonflikten über die Rolle und Verantwortung des Menschen im Gesamtzusammenhang der Schöpfung. Interessant ist, dass sich schon die Autoren der biblischen Texte darüber bewusst waren, dass die Welt, wie sie sie erleben, ein Gerechtigkeitsdefizit hat.

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SachschlagwortAnthropologie, Frau, Gott, Gottebenbildlichkeit, Kosmos, Mann, Mitwelt, Natur, Tier, Trinität, Welt
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