Nachweise in SysLex
Panentheismus(Autor*in )
| Veröffentlicht | 1. Mai 2025 |
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| Exzerpt | Im Folgenden wird nach einer kurzen Übersicht über wichtige Vertreter:innen panentheistischer Ideen zunächst die These des Panentheismus systematisch dargestellt und die Argumente skizziert, die für die Wahrheit der panentheistischen These sprechen, um darauf basierend den Panentheismus von Pantheismus und klassischem Theismus abzugrenzen. Daraufhin werden einige lebensweltliche Konsequenzen einer panentheistischen Lebensführung skizziert, bevor zum Schluss einige kritische Rückfragen an die These des Panentheismus gestellt sowie sein Potential für eine interkulturelle und interreligiöse Philosophie herausgestellt werden. |
| Artikelsammlung | |
| Sachschlagwort | Existenz, Gott, Natur, Schöpfung, Sein, Theismus, Welt, Wirklichkeit |
| Version | 1.0 |
Schöpfung(Autor*in )
| Veröffentlicht | 1. Mai 2025 |
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| Exzerpt | Alle monotheistischen Religionen sind überzeugt, dass die Welt von einer G*ttheit geschaffen wurde. Für das Christentum sind die beiden Schöpfungserzählungen am Anfang der Bibel von besonderer Relevanz. Aus ihnen leitet es ein Verständnis über den Ursprung, Sinn und Ziel alles Lebendigen ab. Dabei kommt es jedoch immer wieder zu Deutungskonflikten über die Rolle und Verantwortung des Menschen im Gesamtzusammenhang der Schöpfung. Interessant ist, dass sich schon die Autoren der biblischen Texte darüber bewusst waren, dass die Welt, wie sie sie erleben, ein Gerechtigkeitsdefizit hat. |
| Artikelsammlung | |
| Sachschlagwort | Anthropologie, Frau, Gott, Gottebenbildlichkeit, Kosmos, Mann, Mitwelt, Natur, Tier, Trinität, Welt |
| Version | 1.0 |
Selbstbewusstsein(Autor*in )
| Veröffentlicht | 24. Februar 2026 |
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| Exzerpt | Mit dem Begriff „Selbstbewusstsein“ wird auf eine Beziehung rekurriert, die ein Subjekt zwar permanent zu sich selbst einnimmt, derer es sich jedoch nur in bestimmten Reflexionsakten gewahr wird. Diese Beziehung ermöglicht es einem Subjekt in formalpragmatischer Hinsicht, sich zu sich selbst, zu anderen und zu Gott aus der Teilnehmerperspektive der ersten Person zu verhalten. Unter Formalpragmatik wird dabei die epistemischen Voraussetzungen der Bezugnahme eines Menschen auf sich selbst, die Welt und Gott verstanden. Aus diesen Verhältnissen wiederum lassen sich ethische (mit Blick auf die Handlungen), anthropologische (mit Blick auf die den Handlungen zugrunde liegende Autonomie) und theologische Konsequenzen (mit Blick auf die existentielle Vorfindlichkeit des eigenen Seins) ableiten. In stark verkürzter Form gedenkt der vorliegende Artikel an die historische Entwicklung zu erinnern (1.) und sodann in systematischer Hinsicht eine Reihe von neuralgischen Stichwörtern zumindest zu benennen (2.), ohne allerdings eine der Breite angemessene oder der Komplexität tiefgreifende Darstellung entwickeln zu können. |
| Artikelsammlung | |
| Sachschlagwort | Bewusstsein, Gott, Mensch, Reflexion, Subjekt, Welt |
| Version | 1.0 |
