Nachweise in SysLex
Feindesliebe(Autor*in )
| Veröffentlicht | 1. Mai 2025 |
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| Exzerpt | Die Feindesliebe gilt als ein zentrales Gebot der jesuanischen Ethik und stellt eine radikale Herausforderung für christliche Moralvorstellungen dar. Der Artikel untersucht ihre biblischen Grundlagen, ihre wechselvolle Rezeptionsgeschichte und ihre theologisch-ethischen Konsequenzen für Gegenwart und Politik. Dabei wird diskutiert, inwiefern Feindesliebe eine gewaltfreie Konfliktlösung fördern kann und wo ihre Grenzen angesichts struktureller Ungleichheiten liegen. |
| Sachschlagwort | Bergpredigt, Feind, Gewaltverzicht, Liebe, Selbstverteidigung |
| Version | 1.0 |
Polytheismus(Autor*in )
| Veröffentlicht | 26. Juni 2025 |
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| Exzerpt | Der Begriff „Polytheismus“ zur Bezeichnung der Vorstellung oder Verehrung einer Mehrzahl von Gottheiten reicht ins 1. Jh. n. Chr. zurück, wo er ursprünglich nicht-jüdische bzw. v. a. nicht-christliche Gottesvorstellungen und Kultpraktiken polemisch umschrieb. Ab der frühen Neuzeit bis ins 20. Jh. machte er Karriere als typologischer Gegensatz zum Monotheismus in evolutionistischen Religionstheorien. Die moderne Forschung lehnt seine Verwendung als strenge religionswissenschaftliche Kategorie zwar ab, nutzt ihn aber oft in einem allgemeinen Sinn oder als Ausgangspunkt für eine genauere Untersuchung der Gestaltung göttlicher Pluralität innerhalb ihres jeweiligen zeitgeschichtlichen Rahmens. |
| Sachschlagwort | Gottesvorstellungen, Idolatrie, Pantheon, Philon von Alexandria, Polytheismus, Religionsgeschichte, Religionstheorie, paganer Monotheismus |
| Version | 1.0 |
Nachweise in SysLex [English]
Love of Enemy(Autor*in )
| Veröffentlicht | 18. August 2026 |
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| Exzerpt | Loving one’s enemies is considered a central commandment of Jesus’s ethics and represents a radical challenge to Christian moral concepts. This article examines its biblical foundations, its eventful reception history, and its theological and ethical consequences for the present day and for politics. It discusses the extent to which loving one’s enemies can promote the non-violent resolution of conflict and where its boundaries lie in the face of structural inequalities. |
| Version | 1.0 |
