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Erwähnt in
Berufung(Autor*in )
| Veröffentlicht | 19.03.2026 |
|---|---|
| Exzerpt | Die Rede von Berufung gehört zum festen Bestandteil christlicher Existenz und kirchlichen Lebens. Mit dem Wort Berufung werden personale Glaubenserfahrungen, kirchliche Anerkennungsprozesse und die Gestaltung individueller Lebenswege beschrieben. Der Begriff wird in einem weiten Sinn verwendet, um das Wirken Gottes, das allen Menschen gilt und in der Geschichte konkret wird, zu explizieren. Im engeren Sinn wird er auf besondere Formen christlichen Lebens, auf Profession und Dienstämter angewendet. Im Kontext soziologischer und spiritueller Individualisierung des Christentums und der Pluralisierung christlicher Gemeinschaften und Lebensformen ist der Berufungsbegriff attraktiv und perspektivenreich, aber auch erklärungsbedürftig und kritikwürdig. |
| Sachschlagwort | Amt, Arbeit, Aufgabe, Beruf, Berufung, Ekklesiologie, Gemeinschaft, Gewissheit, Gott, Identität, Macht, Offenbarung, Relation, Subjekt, Verantwortung |
| Version | 1.0 |
Normen und Prinzipien(Autor*in )
| Veröffentlicht | 06.01.2026 |
|---|---|
| Exzerpt | Die Begriffe „Norm“ und „Prinzip“ sind ethische Grundbegriffe, deren Verwendung in der Ethik nicht eindeutig geregelt ist. In der Regel werden sie als Doppelausdruck zur Beschreibung des ethischen Feldes verwendet. Das, was Menschen als richtig und gut ansehen, wird von den verinnerlichten Normen und Prinzipien entscheidend mitgeprägt. Darüber hinaus dienen Normen und Prinzipien der Beurteilung von Handlungen. |
| Sachschlagwort | Ethik, Evangelium und Gesetz, Gesinnungsethik, Handlungsgrund, Handlungsursache, Normative Ethik, Prinzipienethik, Verantwortungsethik |
| Version | 1.0 |
Pazifismus(Autor*in )
| Veröffentlicht | 30.10.2026 |
|---|---|
| Exzerpt | Der Pazifismus, als Begriff um 1900 geprägt, hat historische Wurzeln in religiösen Traditionen – vom östlichen Tötungsverbot über die christliche Bergpredigt bis hin zu Denkern wie Kant und Tolstoi, deren Ideen Persönlichkeiten wie Gandhi und Martin Luther King Jr. prägten. Begrifflich lässt er sich in verschiedene Grundtypen unterteilen, darunter den kategorischen, den konditionalen, den prinzipiellen und den pragmatischen Pazifismus, die sich vor allem hinsichtlich der Bedingungslosigkeit des Gewaltverzichts unterscheiden. Im deutschsprachigen Raum erlebte die Friedensbewegung im 20. Jahrhundert mehrere Hochphasen – von den Debatten um Wiederbewaffnung und Atomwaffen bis zu den Massenprotesten der 1980er Jahre –, wobei kirchliche Akteur*innen stets eine zentrale Rolle spielten. Heute gilt der gerechte Frieden als friedensethisches Leitbild, das militärische Gewalt allenfalls als letztes Mittel akzeptiert und christlichen Pazifismus zwar nicht als allgemeine politische Theorie, aber als wertvollen Impuls für Gewissensbildung und zivile Konfliktlösung würdigt. |
| Sachschlagwort | Ethik, Freiheit, Gerechtigkeit, Gewalt, Kirche, Normen, Verantwortung, Vergebung, Versöhnung, Werte, Ökumene |
| Version | 1.0 |
Pflicht(Autor*in )
| Verwandte Artikel | |
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| Veröffentlicht | 01.05.2025 |
| Exzerpt | Der Begriff der Pflicht bezieht sich auf das Sollen, das dem einzelnen Menschen ethisch oder rechtlich geboten ist. Er spielte bereits in der antiken Philosophie eine Rolle. Jedoch stieg er erst in der Aufklärungsepoche in das Zentrum der Ethik auf. Obwohl er im 20. Jahrhundert durch „Verantwortung“ als neuem Leitbegriff der Ethik abgelöst wurde, ist er für ethische Argumentationen unverzichtbar geblieben. |
| Sachschlagwort | Gebot, Gesetz, Medizinethik, Menschenwürde, Pflicht, Recht |
| Version | 1.0 |
Religion (evangelisch)(Autor*in )
| Veröffentlicht | 07.07.2026 |
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| Exzerpt | Religion ist ein vielseitiger Grundbegriff moderner Gesellschaften. Er begegnet in Verfassungen, Statistiken, politischen Debatten, multidisziplinärer Religionsforschung sowie theologischen und persönlichen Selbstbeschreibungen. Doch was genau damit bezeichnet wird, ist alles andere als eindeutig. Der Religionsbegriff ist weder zeitlos noch neutral, sondern das Ergebnis einer komplexen Begriffsgeschichte und vielfältiger theoretischer Auseinandersetzungen. |
| Artikelsammlung | |
| Sachschlagwort | Anthropologie, Aufklärung, Christentum, Dialektische Theologie, Feministische Theologie, Freiheit, Frömmigkeit, Gefühl, Glauben, Gottesvorstellungen, Konfession, Kultur, Lehre, Macht, Mensch, Offenbarung, Othering, Reformation, Religion, Religionsgeschichte, Religionskritik, Religionstheorie, Religiöse Indifferenz, Subjekt, Theologie, Vernunft, religiöse Praxis |
| Version | 1.0 |
Subjektivität(Autor*in )
| Veröffentlicht | 09.06.2026 |
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| Exzerpt | Subjektivität bezeichnet ein zentrales Moment menschlichen Bewusstseins, das Wahrnehmung, Denken, Handeln und Selbstdeutung prägt. Sie ist unverzichtbare Grundlage existenzieller Erfahrung, Erkenntnis und moralischer Motivation. Zugleich begegnet eine grundlegende Spannung zwischen subjektivem Erleben und den objektiven Strukturen der modernen Welt. In religiöser Perspektive erscheint Subjektivität als Quelle lebendiger Glaubenserfahrung, steht jedoch nicht selten im Konflikt mit institutionellen, traditionsgebundenen Formen von Religion. |
| Artikelsammlung | |
| Sachschlagwort | Erfahrung, Glauben, Individuum, Mensch, Offenbarung, Person, Religion, Tradition |
| Version | 1.0 |
Verantwortung(Autor*in )
| Verwandte Artikel | |
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| Veröffentlicht | 07.10.2025 |
| Exzerpt | Verantwortung ist ein zentraler Begriff (evangelischer) Ethik, der retrospektiv Schuld- und prospektiv Zuständigkeitsfragen klären soll. Verantwortung bezieht sich dabei besonders auf Handlungen angesichts von Sollenskonflikten und -unsicherheiten. Theologisch wird Verantwortung oft als Antwort auf das Christusgeschehen verstanden. |
| Sachschlagwort | Alltag, Aufgabe, Folgen, Macht, Politik, Rechtfertigung, Relativität, Responsivität, Reziprozität, Sozialethik, Technik, Verantwortung, Verantwortungsethik, Widerstand, Zukunft |
| Version | 1.0 |
