Johann H. Wichern

Nachweise in SysLex

Erwähnt in

Denkschriften(Autor*in )
Veröffentlicht29.10.2026
Exzerpt

Denkschriften sind seit mehr als sechs Jahrzehnten – 1962 wurde die erste Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) publiziert – das wichtigste Instrument der EKD, um sich in öffentlichen Angelegenheiten mit einer profiliert evangelischen Stimme zu positionieren. Die Denkschriften werden von interdisziplinär zusammengesetzten Gremien, in denen neben Kirchenmitarbeitenden evangelische Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaften und anderen öffentlichen Bereichen mitwirken, erarbeitet und vom Rat der EKD als offizielle Stellungnahmen herausgegeben. Die Zielsetzungen sind, den öffentlichen Diskurs zu bereichern und Impulse für gesellschaftspolitische Reformen zu setzen.

SachschlagwortAutorität, Eigeninteresse, Gemeinwohl, Konflikt, Konsens, Pluralismus, Sachlichkeit, Schrift, Situation, Öffentlichkeitsauftrag
Version1.0
Gottesliebe(Autor*in )
Veröffentlicht02.06.2026
Exzerpt

In dem Artikel werden Grundlinien eines christlich-theologischen Verständnisses der Gottesliebe skizziert. Dazu wird zunächst auf den Sprachgebrauch und die Bedeutungen der Liebe von Gott und der Liebe zu Gott eingegangen und es werden biblische Überlieferungen und exegetische Diskussionen dargestellt. Sodann werden historische Traditionslinien aufgezeigt, die für das Verständnis der Gottesliebe im Kontext des westlichen Christentums und für entsprechende Glaubenspraktiken und Wertorientierungen zentral sind. Zudem wird auf unterschiedliche Perspektiven und Fragestellungen im ökumenischen und interreligiösen Dialog eingegangen. Abschließend werden Kriterien traumasensibler Deutungen von Gottesliebe diskutiert.

Artikelsammlung
SachschlagwortBarmherzigkeit, Gnade, Gott, Liebe, Nächstenliebe, Selbstliebe
Version1.0
Helfen(Autor*in )
Veröffentlicht29.10.2026
Exzerpt

Der Beitrag untersucht das Phänomen des Helfens aus anthropologischer, gesellschaftlicher und insbesondere aus theologischer Perspektive. Ausgehend von einer grundlegenden Bestimmung des Helfens als wechselseitiger Unterstützung und als Möglichkeit zur Förderung von Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe werden zunächst unterschiedliche Dimensionen und Entwicklungslinien helfenden Handelns nachgezeichnet. Dabei wird insbesondere der Wandel von informeller, zwischenmenschlicher Unterstützung hin zu formalisierten und professionalisierten Formen des Hilfehandelns in Sozialer Arbeit und Diakonie betrachtet. Im Anschluss werden theologisch-ethische Begründungen und Kritiken des Helfens herausgearbeitet.

SachschlagwortGabe, Gegenseitigkeit, Hilfe, Reziprozität, Selbstbestimmung, Teilhabe, Unterstützung
Version1.0