Michael Roth

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Freier Wille
Veröffentlicht6. Januar 2026
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Die Frage nach dem freien Willen ist ein bereits in der Antike erörtertes Thema, das auch in der Reformation eine zentrale Stellung besaß. Nicht zu verwechseln ist die Willensfreiheit (Vermögen seinen Willen bestimmen zu können) mit der Handlungsfreiheit (Vermögen seinem Willen entsprechend handeln zu können). Die Rede von dem freien Willen ist als Alternative zum Determinismus zu begreifen.

SachschlagwortDeterminismus, Handlungsfreiheit, Inkompatibilismus, Kompatibilismus, Willensfreiheit
Version1.0
Normen und Prinzipien
Veröffentlicht6. Januar 2026
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Die Begriffe „Norm“ und „Prinzip“ sind ethische Grundbegriffe, deren Verwendung in der Ethik nicht eindeutig geregelt ist. In der Regel werden sie als Doppelausdruck zur Beschreibung des ethischen Feldes verwendet. Das, was Menschen als richtig und gut ansehen, wird von den verinnerlichten Normen und Prinzipien entscheidend mitgeprägt. Darüber hinaus dienen Normen und Prinzipien der Beurteilung von Handlungen.

SachschlagwortEthik, Evangelium und Gesetz, Gesinnungsethik, Handlungsgrund, Handlungsursache, Normative Ethik, Prinzipienethik, Verantwortungsethik
Version1.0

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Sprache(Autor*in )
Veröffentlicht1. Mai 2025
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Sprache ist für den christlichen Glauben das zentrale Medium zur Vermittlung des Heils. Darüber wurde im Laufe der Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte viel nachgedacht. Systematische Theologie muss aber diese Bedeutung der Sprache auch im gegenwärtigen Horizont lebensweltlicher Fragestellungen um Funktion und Fähigkeit der Sprache sowie unter den Herausforderungen kritischer Wissenschaften überdenken.

SachschlagwortBotschaft, Evangelium, Hermeneutik, Jesus Christus, Kommunikation, Sprache, Vernunft, Vertrauen
Version1.0
Würde(Autor*in )
Verwandte Artikel
Veröffentlicht1. Mai 2025
Exzerpt

Die Würde ist aufgrund ihrer Offenheit anschlussfähig für unterschiedliche Zeiten, Kontexte und Anwendungsfelder. Die damit einhergehende Unbestimmtheit und Vagheit macht auf die Klärungs- und Konkretisierungsbedürftigkeit der Würde aufmerksam. Es werden zwei Stränge von Würde unterschieden, nämlich eine bedingte Würde, die aufgrund von bestimmten Eigenschaften, Fähigkeiten oder Anerkennung zugesprochen wird, und eine unbedingte Würde, die voraussetzungslos und unbedingt gilt.

SachschlagwortAnerkennung, Autonomie, Biomedizin, Cyborg, Gnade, Gottebenbildlichkeit, Medizinethik, Menschenrechte, Person, Rechte, Tier
Version1.0

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