| Exzerpt | Intersektionalität ermittelt die gegenseitige Durchdringung und Wechselwirkung bzw. „Überkreuzung“ (engl. intersection) von verschiedenen Identitäts- bzw. Diskriminierungsaspekten. In den 1980er Jahren von der US-amerikanischen Juristin Kimberlé Crenshaw entwickelt, findet er Rezeption in Antidiskriminierungsarbeit und sozialwissenschaftlich ausgerichteten Analysen verschiedener Disziplinen – und auch in der Theologie. Zu den ersten Identitätsaspekten, die auch schon zuvor bei der Entwicklung von Schwarzem Feminismus (Womanismus) einbezogen wurden, – race (Rassifizierung), class (Klassenzugehörigkeit), gender (Geschlecht) – treten in der heutigen Diskussion weitere hinzu, bspw. Dis/ability, Alter, sexuelle Orientierung, aber auch Religionszugehörigkeit.
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