Referred to in
Family(Author )
| Published | 26 August 2026 |
|---|---|
| Excerpt | For the majority of people, family is the most important reality in their lives. Its forms and functions are highly variable. At its core, it is about the everyday, intergenerational care of oneself and others. Therefore, it makes sense to speak of diverse practices of living together and to ask theological and ethical questions about what it means to be human and to have the capacity for humanity. In biblical-theological terms, human beings are conceived as creatures and allies of the God of Israel and as participants in a humanity oriented toward hope. Scriptures document openness and breadth, but also the struggle for rights and justice for the disadvantaged. Human rights are the basic norm for political-ethical efforts on behalf of families in today’s society. |
| Collection of Articles | |
| Version | 1.0 |
Referred to in [Deutsch]
Familie(Author )
| Published | 1 May 2025 |
|---|---|
| Excerpt | Familie ist für die meisten Menschen ihre wichtigste Lebenswirklichkeit. Formen und Funktionen sind sehr variabel. Im Kern geht es um die alltägliche, generationenübergreifende Sorge für sich und andere. Deshalb ist es sinnvoll, von vielfältigen Praxen des Zusammenlebens zu sprechen und theologisch-ethisch nach dem Humanen, dem Menschsein-Können, zu fragen. Biblisch-theologisch werden Menschen als Geschöpfe und Bundesgenoss_innen des Gottes Israels und als Teilhaber der auf Hoffnung ausgerichteten Menschheit gedacht. In der Schrift sind Offenheit und Weite, aber auch das Ringen um Recht und Gerechtigkeit der Benachteiligten dokumentiert. Die Menschenrechte sind Grundnorm für die politisch-ethische Bemühung um Familien in der heutigen Gesellschaft. |
| Collection of Articles | |
| Keyword | Care, Ehe, Eltern, Jugendliche, Kinder, Schöpfung, Verantwortung |
| Version | 1.0 |
Teufel(Author )
| Published | 23 September 2025 |
|---|---|
| Excerpt | Die Figur des Teufels symbolisiert wie kaum eine andere Instanz Phänomene des Bösen in Religionen und Literatur, obwohl sowohl biblische als auch theologische Gründe gegen die Existenz des Teufels sprechen. Systematisch-theologisch attraktiv ist auf den ersten Blick die Entlastung endlicher und göttlicher Freiheit durch die Teufelsgestalt. Bei genauerem Hinsehen wird die Frage nach dem Ursprung des Bösen durch den Teufel aber nicht beantwortet, da diese Figur als endliches Wesen und Geschöpf gedacht werden muss und daher nicht an die Stelle der Freiheit des Menschen und Gottes treten kann. Die Figur des Teufels kommt im Christentum und in den Religionen allerdings stets um den Preis der Angst, da Freiheit, wie im Fall von Besessenheit, völlig korrumpierbar erscheint. Diese Art des Zugriffs von Teufeln und Dämonen auf andere endliche Freiheit kann theologisch jedoch nicht gedacht werden. Der Artikel diskutiert zudem, inwiefern die Figur des Teufels dem Bösen als Exzessivem oder Unverstandenem in der Welt Ausdruck verleiht und sogar ethische Potentiale hat. Wenn für das Böse nämlich ein Teufel als Genie der Versuchung verantwortlich ist und Personen im Ausagieren des Bösen nur nachgeben, liegt darin ein Schutz der Person vor absoluter Verurteilung. Allerdings hängt offensichtlich der moralische Schutz von Personen auch in den Religionen erneut nicht an der Annahme der Existenz eines Teufels. Insgesamt zeigt der Artikel die systematisch-theologische Tendenz zur Begrenzung von Teufelsvorstellungen mit interdisziplinärem Anklang. |
| Keyword | Böses, Dämon, Freiheit, Gott, Sünde, Verantwortung, Vergebung |
| Version | 1.0 |
