Offenbarung 21,22–27

[22] Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm. [23] Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. [24] Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. [25] Und ihre Tore werden nicht verschlossen am Tage; denn da wird keine Nacht sein. [26] Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen. [27] Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes.

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Stadt(Author )
Published30 Oct 2026
Excerpt

Im „Jahrtausend der Städte“ (Kofi Annan), in dem mehr als 70 Prozent der Menschen in Städten leben werden, ist die bewusste, nachhaltige und zukunftsfähige Gestaltung der urbanen Großräume eine gewichtige Herausforderung geworden, in der sich eine Fülle von sozialethischen Fragen bündelt. In christlicher Perspektive wird die Hoffnung auf das „neue Jerusalem“ in der Offenbarung des Johannes zur Aufforderung, sich um eine humane, menschengerechte und nachhaltige Stadtentwicklung zu bemühen; insbesondere im 20. Jahrhundert haben theologische Konzepte und kirchliche Dokumente diese Vision versucht mit Leben zu füllen. Die Vorstellung einer offenen, sorgenden „Gartenstadt“ als soziologische Übersetzung der „idealen Stadt“ sowie die Beispiele aus Großstädten wie Barcelona und Bogota in der Gegenwart können anregend wirken, die Stadt zu dem Ort zu machen, an dem der „Kampf für nachhaltige Entwicklung […] gewonnen“ werden kann (Ban Ki-Moon).

KeywordBevölkerungswachstum, Globalisierung, Industrialisierung, Nachhaltigkeit, Säkularisierung, Transformation, Wohnung
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