[10] Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, [11] die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Leuchten war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; [12] sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: [13] von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. [14] Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.
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Stadt(Autor*in )
| Veröffentlicht | 30.10.2026 |
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| Exzerpt | Im „Jahrtausend der Städte“ (Kofi Annan), in dem mehr als 70 Prozent der Menschen in Städten leben werden, ist die bewusste, nachhaltige und zukunftsfähige Gestaltung der urbanen Großräume eine gewichtige Herausforderung geworden, in der sich eine Fülle von sozialethischen Fragen bündelt. In christlicher Perspektive wird die Hoffnung auf das „neue Jerusalem“ in der Offenbarung des Johannes zur Aufforderung, sich um eine humane, menschengerechte und nachhaltige Stadtentwicklung zu bemühen; insbesondere im 20. Jahrhundert haben theologische Konzepte und kirchliche Dokumente diese Vision versucht mit Leben zu füllen. Die Vorstellung einer offenen, sorgenden „Gartenstadt“ als soziologische Übersetzung der „idealen Stadt“ sowie die Beispiele aus Großstädten wie Barcelona und Bogota in der Gegenwart können anregend wirken, die Stadt zu dem Ort zu machen, an dem der „Kampf für nachhaltige Entwicklung […] gewonnen“ werden kann (Ban Ki-Moon). |
| Sachschlagwort | Bevölkerungswachstum, Globalisierung, Industrialisierung, Nachhaltigkeit, Säkularisierung, Transformation, Wohnung |
| Version | 1.0 |
