[21] Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch. [22] Und Gott der Herr baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. [23] Da sprach der Mensch: Die ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist. [24] Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.
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Ehe(Autor*in )
| Veröffentlicht | 13. Februar 2026 |
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| Exzerpt | Die Ehe gilt seit biblischen Zeiten als grundlegende Form menschlicher Gemeinschaft und erfährt im Verlauf der Geschichte tiefgreifende Wandlungen. Mit der Reformation wird sie von Martin Luther als weltlicher Stand göttlicher Ordnung verstanden und als Rahmen für Gemeinschaft, Verantwortung und Sittlichkeit bestimmt. In der Neuzeit entwickelt sie sich zu einer partnerschaftlichen Lebensform, die auf Liebe, Gleichberechtigung und individueller Entscheidung gründet. Aktuelle theologische und gesellschaftliche Debatten thematisieren Fragen nach Freiheit, Fairness und Geschlechterrollen, wodurch die Ehe als Spiegel fortwährender Aushandlungsprozesse über das gute Leben in Gemeinschaft erscheint. |
| Sachschlagwort | Abhängigkeit, Beziehung, EKD, Ehe, Eltern, Emotion, Ethik, Familie, Feminismus, Frau, Freiheit, Gemeinschaft, Gender, Geschlechtlichkeit, Kinder, Martin Luther, Nächstenliebe, Ordnungstheologie, Partnerschaft, Verantwortung |
| Version | 1.0 |
