Hosea 3,1–4

[1] Und der Herr sprach zu mir: Geh noch einmal hin und liebe eine Frau, die Geliebte eines anderen und eine Ehebrecherin ist, wie auch der Herr die Israeliten liebt, obgleich sie sich andern Göttern zuwenden und Traubenkuchen lieben. [2] Da kaufte ich sie mir für fünfzehn Silberstücke und fünfzehn Scheffel Gerste [3] und sprach zu ihr: Lange Zeit wirst du bei mir bleiben, ohne zu huren und ohne einem Mann anzugehören, und auch ich werde nicht zu dir eingehen. [4] Denn lange Zeit werden die Israeliten ohne König und ohne Obere bleiben, ohne Opfer, ohne Steinmal, ohne Efod und ohne Hausgott.

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Gottesliebe(Autor*in )
Veröffentlicht2. Juni 2026
Exzerpt

In dem Artikel werden Grundlinien eines christlich-theologischen Verständnisses der Gottesliebe skizziert. Dazu wird zunächst auf den Sprachgebrauch und die Bedeutungen der Liebe von Gott und der Liebe zu Gott eingegangen und es werden biblische Überlieferungen und exegetische Diskussionen dargestellt. Sodann werden historische Traditionslinien aufgezeigt, die für das Verständnis der Gottesliebe im Kontext des westlichen Christentums und für entsprechende Glaubenspraktiken und Wertorientierungen zentral sind. Zudem wird auf unterschiedliche Perspektiven und Fragestellungen im ökumenischen und interreligiösen Dialog eingegangen. Abschließend werden Kriterien traumasensibler Deutungen von Gottesliebe diskutiert.

Artikelsammlung
SachschlagwortBarmherzigkeit, Gnade, Gott, Liebe, Nächstenliebe, Selbstliebe
Version1.0